Wir hoffen, dass unsere Nachbarn, die Menschen im Gazastreifen, friedlich leben können. Ein Brief

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Über die meisten Opfer des Gaza-Kriegs 2014, auf palästinensischer wie auf israelischer Seite, wissen wir fast nichts. Der Tod zerstört das Leben unwiederbringlich. Am 22. August 2014 tötete eine Mörsergranate aus dem Gaza-Streifenden 4-jährigen Daniel Tregerman im nur wenige Kilometer entfernten Kibbuz Nahal Oz. Drei Sekunden nach Beginn der Sirene hatten nicht gereicht, den Hausbunker weiterlesen…

Gewalteskalation in Israel und Palästina – der Sturm tobt

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Raketen aus Gaza fliegen 130 Kilometer weit nach Israel, wo die Menschen auch in den Großstädten Tel Aviv und Jerusalem immer wieder Schutzräume aufsuchen müssen. Die israelische Armee setzt ihre Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen fort und bereitet eine Bodenoffensive vor. Erneut herrscht Krieg zwischen Israel und der Hamas. Die Leidtragenden sind Zivilisten auf beiden weiterlesen…

(K)ein politischer Besuch: Der maronitische Patriarch in Israel

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Die Reise des Oberhaupts der größten libanesischen Kirche nach Israel stellte auf vielen Ebenen einen Tabubruch dar. Die Hisbollah warf Patriarch Bischara al-Ra’i vor, die Beziehungen mit dem südlichen Nachbarn zu normalisieren und ehemalige Kämpfer der Südlibanesischen Armee getroffen zu haben. Politisch brisant war der Besuch zudem, weil Israel die „Entarabisierung“ der christlichen Bevölkerung zuletzt weiterlesen…

Vier Päpste, vier Besuche im Heiligen Land – Entwicklung zur Normalität

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Papst Franziskus lud den israelischen und palästinensischen Präsidenten zum Friedensgebet in den Vatikan ein. Im Bild der Papst und der israelische Staatspräsident Shimon Peres in Jerusalem. © Screenshot / Government Press Office Israel 2014

Jerusalem, die Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen ist Anziehungspunkt für viele Gläubige aus aller Welt. Dies gilt auch für den obersten katholischen Bischof. Papst Franziskus hat gerade Jordanien, Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete besucht, die alle teilweise im so genannten Heiligen Land liegen. Anders als seine Vorgänger überraschte er viele.

Presseschau zur Krim-Krise: „Moskaus Methoden amerikanischer Bauart“

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Am Sonntag soll ein Referendum über die Autonomie der Krim stattfinden, wodurch die Annexion der ukrainischen Halbinsel an Russland vorangetrieben werden soll. Während die G7-Staaten bereits verkünden, die Volksbefragung nicht anzuerkennen, und Militäreinheiten Mitarbeiter_innen der OSZE am Zutritt der Krim hindern, werden im Nahen Osten pro- und antirussische Stimmen laut und interessante Vergleiche zu regionalen weiterlesen…

Alsharq-Kompendium: 20 Jahre Oslo-Abkommen

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Liebe Leserinnen und Leser, vor 20 Jahren wurden die Oslo-Abkommen geschlossen. Deren Bedeutung für die israelische und palästinensische Bevölkerung haben wir auf Alsharq in einer Serie in den vergangenen Wochen aufzuspüren versucht. Dabei standen unterschiedliche Perspektiven aus der Region im Vordergrund, um die vielseitigen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen zu beleuchten, die sich aus den weiterlesen…

Zusammen, getrennt: Ansätze zur Ein-Staaten-Lösung

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Die Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina gilt als gescheitert. Die Alternative eines gemeinsamen Staates wird daher immer wieder diskutiert. Weil es dabei um unterschiedliche Ansprüche von Staatsbürgerschaft, Nation und Staat zwischen Israelis und Palästinensern geht, ist eine einheitliche Perspektive aber längst nicht in Sicht.

Israel und die Oslo-Abkommen: große Interessen, wenig Unterstützung

Von | | Hintergrund, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Die unterschiedlichen israelischen Regierungen haben den Oslo-Prozess mal mehr, mal weniger befördert. Dabei ging es vor allem um politische Interessen. Doch eine breite öffentliche Unterstützung für die Verhandlungen hatten die Verantwortlichen nicht sichern können. Darunter haben die Bemühungen um eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes bis heute gelitten. Von Doron Gilad.

„Oslo war ein Versagen der Palästinenser“ – Interview mit dem palästinensischen Intellektuellen Ghasub Nasser

Von | | Interviews, Israel, Palästina, Persönlichkeiten | Kein Kommentar

Der Ingenieur Ghasub Nasser gehört keiner palästinensischen Partei an, sondern dem intellektuellen Selbstverständnis nach nur der „säkular, demokratischen, unparteiischen Fraktion Palästina“. Der lutheranische Christ engagiert sich seit Jahrzehnten für die Befreiung Palästinas und lehnte daher den Oslo-Prozess von Anfang an ab. Die Lebenssituation der meisten Palästinenser hat sich mit Oslo verschlechtert. Nasser hat dies vorausgesehen weiterlesen…

20 Jahre Oslo: Stärke zeigen, um sicher sein zu können – Interview mit dem israelischen Schriftsteller Aharon Megged

Von | | Interviews, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Aharon Megged, der mehr als 30 Bücher schrieb, ist einer der berühmtesten Autoren Israels. Seine dezidierte Meinung zum Nahost-Konflikt weicht von der vieler linksliberaler Schriftsteller-Kollegen ab, findet dafür aber viel Anklang im israelisch-jüdischen Mainstream. Im Angesicht der anhaltenden arabischen Bedrohung müsse Israel militärische Stärke demonstrieren, um weiter als Staat bestehen zu können, so Megged im weiterlesen…

Der Libanon im Schatten Syriens: In der Sackgasse

Von | | Libanon, Mashreq | 1 Kommentar

Während die Welt gebannt auf Syrien blickt, steht das Leben im Libanon still: Eine Anschlagsserie erschüttert das Land, das zudem politisch wie wirtschaftlich auf der Stelle tritt. Die Armee reibt sich immer wieder in Scharmützeln auf. Doch hat der politische Stillstand auch sein Gutes: Er macht zumindest einen erneuten Bürgerkrieg bis auf Weiteres unwahrscheinlich.

Libanon: Premier Siniora fordert internationalen Druck auf Israel

Von | | Libanon | 2 Kommentare

Libanons Premierminister Fouad Siniora ist zu einem zweitägigen Staatsbesuch in London eingetroffen – Ziel der Reise ist es, Großbritannien davon zu überzeugen Druck auf Israel auszuüben um einen Rückzug von den umstrittenen Shebaa-Farmen zu erreichen. Dieser Schritt würde unweigerlich zu einer Entwaffnung der schiitischen Hisbollah führen, so der Ministerpräsident gegenüber der BBC. Nach Auffassung der weiterlesen…