Vom Messianismus zur Mittelklasse: Israelische Siedlungen im Westjordanland

Von | | Israel, Palästina | Kein Kommentar

Blick auf die Siedlung Ma'ale Adumim, eine der größten im Westjordanland. Foto: Tobias Pietsch/Alsharq

Die israelischen Siedlungen im Westjordanland gelten international als zentraler Streitpunkt und Dauerthema im Israel-Palästina-Konflikt. Für die israelische Mittelklasse stellen sie aber günstige und komfortable Vororte in teurer werdenden Lebensumständen dar. Dass sich die Siedlungen vom ultrareligiösen Projekt zum Vorstadtparadies wandelten, ist ein Erfolg der israelischen Regierung. Von Jakub Záhora.

„Unser München heißt Oslo“ – Interview mit dem Siedler-Aktivisten Elyakim Haetzni

Von | | Interviews, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Die im Westjordanland nach 1967 errichteten israelischen Siedlungen gelten völkerrechtlich als illegal und stellen ein zentrales Hindernis für die Lösung des Nahostkonfliktes dar. Während der Status der Siedlungen von den Oslo-Verhandlungen prominent ausgespart wurde, sind sie in den vergangenen 20 Jahren stetig gewachsen. Durch die Siedlungen soll der jüdisch-israelische Anspruch auf das ganze Land zwischen weiterlesen…

Der friedliebende Siedler: Ein persönlicher Nachruf auf Rabbi Menachem Froman

Von und | | Israel, Mashreq, Palästina, Persönlichkeiten, Religion | Kein Kommentar

Menachem Froman ist gestern im Alter von 68 Jahren seiner langjährigen Krebserkrankung erlegen. Der polarisierende Rabbi verstarb in seinem Haus in Tekoa, einer Siedlung im Westjordanland nahe Bethlehem, die er 1975 als Mitglied der radikalen Siedlerbewegung „Gush Emmunim“ gegründet und mit aufgebaut hatte. Die jüdische Besiedlung des „Heiligen Landes“ unterstützte er bis zu seinem Tod. weiterlesen…