„Ein präventiver Putsch“ – Reaktionen aus dem Nahen und Mittleren Osten auf die Ereignisse in Saudi-Arabien

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Ein Sandsturm, der vor einigen Tagen über Saudi-Arabien hinwegfegte. Das Symbol war einfach zu passend, als dass wir ein anderes Bild hätten nehmen können... Foto: Antti Lipponen/Flickr (cc-by 2.0)

Ein Premier tritt zurück, Prinzen werden verhaftet, eine Rakete fliegt nach Riad: Der Nahe und Mittlere Osten hat eine turbulente Woche hinter sich. Die Reaktionen darauf sind besorgt, euphorisiert – und humorvoll. Von Aisha Abdelrahman, Diana Beck, Maximilian Ellebrecht, Sara Osman, Bodo Straub, Andreas Vogl und Susana Zickert.

Die Folgen des Juni-Kriegs 1967 für Israel

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Teil drei unseres historischen Abrisses: Aus israelischer Perspektive schien die Besitznahme der im Juni-Krieg eroberten Gebiete zunächst eine Erfolgsgeschichte, zwischen den Gebieten dies- und jenseits der Grünen Linie gab es regen Austausch. Die politische Elite sprach von „aufgeklärter Besatzung“ – und verkannte das paternalistische Wesen ihrer Fremdherrschaft. Widerstand ließ nicht lange auf sich warten. Von Christoph weiterlesen…

Der Kriegsbeginn 1967 in der Nahost-Presse: Euphorie überall

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„Unsere Truppen dringen in Israel ein", titelte die ägyptische Al-Akhbar am 6. Juni 1967, dazu eine Karte mit roten Pfeilen, die den angeblichen Einmarsch dokumentieren sollte. Die Maariv aus Israel schrieb dagegen: „Die IDF haben einen brillanten Sieg errungen." Grafik: Tobias Pietsch.

Siegessicher berichteten arabische Medien über den Beginn des Kriegs vor 50 Jahren – denn kaum jemand wusste, dass die arabischen Truppen zu dem Zeitpunkt schon so gut wie geschlagen waren. In Israel war die Presse dagegen voller Sarkasmus. Eine historische Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, Doron Gilad, Patrick Manolli, weiterlesen…

Presseschau zur Wahl Macrons: Der Nahe Osten ist erleichtert bis entzückt

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Die Presse im Nahen Osten ist ganz hingerissen vom "neuen Jüngling Frankreichs" - zumindest teilweise. Foto: WORLD ECONOMIC FORUM/swiss-image.ch/Michele Limina/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Amina Nolte, Maryam Roosta und Hauke Waszkewitz.

Presseschau zum Türkei-Referendum: „Ein anstrengender Triumph“

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Erdogan-Plakat mit dem Hashtag #Evet (=ja) bei einer Demonstration. Am Ende hat sich "Evet" beim Referendum in der Türkei knapp durchgesetzt. Foto: Erik de Haan/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Nicht nur die Türkei ist gespaltener Meinung über das Verfassungsreferendum – auch die Kommentatoren im Nahen Osten sind sich nicht einig, was von der knappen Mehrheit für die Reform zu halten ist. Stimmen, gesammelt von Diana Beck, Hannah Becker, Salah Abu Ein, Lea Frehse, Klara Miran Ipek, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub und Hauke weiterlesen…

Parliamentary Elections in Jordan: A Competition of Mixed Messages

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In the midst of continuous regional turmoil, Jordanians will be heading to the poll­ing stations on 20 September to cast their votes for the 18th national Parliament. Anja Wehler-Schoeck, Resident Director of the Amman Office of the Friedrich-Ebert-Stiftung, outlines Jordan’s political setting in the run-up to the elections and gives a prognosis to tomorrow’s electional and weiterlesen…

»A Friend for All«? Thoughts on Emirati Aid to the Middle East and Central Asia

Von | | Afghanistan, Afghanistan, Ägypten, Analyse, Arabische Halbinsel, Jemen, Jordanien, Kuwait, Mashreq, Nordafrika, Saudi-Arabien, VAE / Dubai, Wirtschaft | Kein Kommentar

Photo: Danae Panissie.

Contextualized within the discussion on authoritarian persistence in the Middle East, this article depicts the UAE’s disbursement of foreign aid to partner countries in the Middle East and Central Asia. It discusses the political rationality and commercial calculations behind the donors’ motivation to deliver aid to whom and why, as well as the risks and weiterlesen…

Interview mit Yanal Kassay zur Oscarnominierung von „Theeb“: „Wir haben bereits mehr erreicht, als wir uns je erträumt haben“

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Naji Abu Nowar (li) und Yanal Kassay (re) beim Internationalen Filmfestival in Venedig, September 2014. Photo: Privat.

Heute werden in Los Angeles die 88. Academy Awards verliehen. Unter den nominierten Filmen ist das jordanische Drama „Theeb“, das die Geschichte eines Beduinenjungen im jordanischen Wadi Rum zu Beginn des 1. Weltkriegs erzählt. Yanal Kassay hat bei „Theeb“ mitgewirkt und spricht im Interview mit Alsharq über dieses bisher erfolgreichste aller jordanischen Filmprojekte und die Zukunft weiterlesen…

Sudanesische Flüchtlinge in Jordanien: Abschiebung der „vergessenen Menschen“ – Teil 2

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Protestcamp sudanesischer Flüchtlinge vor dem UNHCR-Hauptgebäude in Amman. Photo: Florian Barth

Sudanesen sind in Jordanien Opfer von Diskriminierung seitens der Gesellschaft und der staatlichen Behörden. Aus Protest haben 800 sudanesische Flüchtlinge einen Monat lang vor dem Hauptgebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Amman kampiert – und wurden daraufhin in ihr Heimatland abgeschoben. Damit verstößt Jordanien gegen die Genfer Flüchtlingskonvention. Teil 2 einer Geschichte über Rassismus von Florian weiterlesen…

Sudanesische Flüchtlinge in Jordanien: Abschiebung der „vergessenen Menschen“ – Teil 1

Von | | Darfur, Gesellschaft, Jordanien, Menschenrechte, Sudan | Kein Kommentar

Protestcamp sudanesischer Flüchtlinge vor dem UNHCR-Hauptgebäude in Amman. Photo: Florian Barth

Sudanesen sind in Jordanien Opfer von Diskriminierung durch die Gesellschaft und die staatlichen Behörden. Aus Protest haben 800 sudanesische Flüchtlinge einen Monat lang vor dem Hauptgebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Amman kampiert – und wurden daraufhin in ihr Heimatland abgeschoben. Damit verstößt Jordanien gegen die Genfer Flüchtlingskonvention. Teil 1 einer Geschichte über Rassismus von Florian weiterlesen…

Der kurze jordanische Frühling

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Tunesien, Ägypten, Syrien – die Aufstände in der arabischen Welt brachten ganze Regime zu Fall und lösten sogar einen Bürgerkrieg aus. In Jordanien hingegen waren die Proteste kurzlebig und blieben verhältnismäßig folgenlos. Der Journalist Tamer Khorma war seinerzeit an den Demonstrationen beteiligt. Er erklärt die Ursachen für deren Verlauf und spricht über die derzeitige Situation weiterlesen…

Ein Syrer in Jordanien: Warten auf das Ende des Tunnels

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Syrien im Herzen: Das T-Shirt eines jungen Syrers bei einer Anti-Assad-Demonstration in Amman. So wie ihm geht es vielen aus Syrien Geflüchteten. Foto: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0).

Mit Anfang, Mitte Zwanzig sollte das Leben voller Möglichkeiten sein. Doch was, wenn Zukunftspläne plötzlich puren Überlebensstrategien weichen müssen? Coco Neumetzger porträtiert für Alsharq drei junge Syrer und wie deren Flucht aus der Heimat ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Ihre Träume haben sie jedoch nicht verloren. Teil I: Bashar in Amman.

In der Not ist Operieren erlaubt: Syrische Ärzte in Jordanien

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Ein Junge im al-Maqased-Krankenhaus in Amman. Foto: Cordelia Neumetzger

Offiziell dürfen syrische Flüchtlinge in Jordanien nicht arbeiten. Eine bemerkenswerte Ausnahme: das al-Maqased-Krankenhaus in Amman; hier stehen syrische Ärzte ihren jordanischen Kollegen bei der Versorgung von schwer verletzten syrischen Flüchtlingen zur Seite. Damit entlasten sie das überforderte jordanische Gesundheitssystem. Aus Amman berichtet Cordelia Fabienne Neumetzger

Kalter Frieden statt warme Freundschaft

Von | | Israel, Jordanien, Mashreq | Kein Kommentar

Nach 43 Jahren Kriegszustand schlossen Israel und Jordanien vor 20 Jahren Frieden. Der israelische Premierminister Yitzhak Rabin und der jordanische König Hussein unterzeichneten im Beisein von US-Präsident Bill Clinton am 26. Oktober 1994 den israelisch-jordanischen Friedensvertrag. Tausende Menschen waren damals bei der feierlichen Zeremonie in Arava dabei und ließen euphorisch Luftballons in den Farben beider weiterlesen…

Syrische Flüchtlinge in Jordanien: die Vergessenen von al-Mafraq

Von | | Bilderstrecke, Jordanien, Mashreq | Kein Kommentar

Aus dem Süden Syriens, wo sich 2011 der Widerstand gegen das Assad-Regime zuerst formierte, fliehen die Menschen zumeist nach Jordanien. Zunehmend stranden hier auch Flüchtlinge aus der zentral-syrischen Gegend um Homs. Jenseits der bekannten Flüchtlingslager ist ihr Leben oft nur ein Überleben ohne Perspektiven in bitterer Armut. Von Cordelia Neumetzger

Vier Päpste, vier Besuche im Heiligen Land – Entwicklung zur Normalität

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Papst Franziskus lud den israelischen und palästinensischen Präsidenten zum Friedensgebet in den Vatikan ein. Im Bild der Papst und der israelische Staatspräsident Shimon Peres in Jerusalem. © Screenshot / Government Press Office Israel 2014

Jerusalem, die Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen ist Anziehungspunkt für viele Gläubige aus aller Welt. Dies gilt auch für den obersten katholischen Bischof. Papst Franziskus hat gerade Jordanien, Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete besucht, die alle teilweise im so genannten Heiligen Land liegen. Anders als seine Vorgänger überraschte er viele.