„Absurde Entscheidung“: Als Nagib Maḥfūẓ den Nobelpreis gewann und das deutsche Feuilleton schäumte

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In seiner Doktorarbeit behandelt Iskandar Ahmad Abdalla die Themen Islam in Europa sowie sowie Film- und Kulturgeschichte der arabischen Welt. Grafik: Tobias Pietsch.

Vor 30 Jahren erhielt der ägyptische Romancier Nagib Maḥfūẓ den Nobelpreis für Literatur. Moderne Belletristik und das Kino aus Ländern des Globalen Südens mussten sich lange ihren Status als vollwertige Kunst im westlich dominierten Kanon erkämpfen – und die Probleme sind noch immer enorm, schreibt Iskandar Ahmad Abdalla.