„Lang ist es her, da kamen wir voller Liebe“ – ein Gespräch mit dem syrischen Musiker Wael Alkak

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Wael Alkak, Shubbak Festival in London im July 2017 ©Clara Wenz

Wael Alkak stammt aus Jaramanah, einem Vorort von Damaskus. 2012 zog er nach Paris und veröffentlichte sein erstes Album „Neshama – Songs Belonging to the Syrian Revolution“. Im Interview spricht Wael über seine Band „Neshama“, Studioaufnahmen über Skype und seine Rolle als „der Typ, der die friedliche Revolution unterstützt“. Von Clara Wenz ENGLISH VERSION INCLUDED.

Syrische Kunst und sozialer Wandel: „Kunst hilft uns, die Zukunft des Landes neu zu denken“

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Szene aus der Performance Above Zero im Sunflower Theatre in Beirut, die von Ettijahat – Independent Culture gefördert wurde. Die Aufführung fand im April 2016 im Rahmen der Veranstaltung Focus Syria statt. Bild: Antoine Entabi.

Syriens Kulturszene wird seit 2011 immer weiter in Mitleidenschaft des Konflikts gezogen. Ettijahat – Independent Culture versucht, Rahmenbedingungen für die Arbeit syrischer Künstler_innen zu schaffen. Mit Leonie Harsch spricht der Direktor in Beirut über die Bedeutung von Kunst in politischen Prozessen und ihren Einfluss auf Diskurse über Flucht. English version included

Interview mit Apo and the Apostles: „Wir spielen keine Show, wenn es keine Bar für das Publikum gibt!“

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'Apo and the Apostles' bei einem Auftritt in Bethlehem. Foto: Apo and the Apostles.

Mit ihrer fröhlichen Samstagabendmusik prägen Apo and the Apostles zur Zeit nicht nur die Musikszene in ihrer Heimatstadt Bethlehem und in Ramallah. Ihr Hit „Baji Wenek“ hat es längst über die Mauer bis nach Jerusalem, Tel Aviv und Haifa geschafft. Alsharq sprach mit zwei Bandmitgliedern über Unreife, Lampenfieber, Sprachfindung und die Liebe zur Musik.

Rezension: „Die neuen Staatsfeinde. Wie die Helfer syrischer Kriegsflüchtlinge in Deutschland kriminalisiert werden“

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Refugee Welcome Center in Hamburg - Photo: Rasande Tyskar/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Angela Merkel wird zur „Flüchtlingskanzlerin“, ein Land rühmt seine „Willkommenskultur“. Doch wie sieht die deutsche Rechtspraxis gegenüber Fluchthelfern aus? Auf diese Frage präsentiert Stefan Buchen einen präzisen Einblick in die moralischen Abgründe der deutschen Asylpolitik. Eine Rezension von Ilyas Saliba

Rezension: „Islam in Liberalism“ von Joseph Massad

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"The Deeds of the Prince". Acryl und Graffiti auf Leinwand: Gerardo Gomez/Devianart (CC)

In seinem neuesten Werk untersucht Joseph Massad, wie sich der westliche Liberalismus in Abgrenzung zu einem essentialistisch verstandenen Islam konstruiert. Dabei werden Homophobie, Patriarchat und Despotismus auf den „Anderen“ projiziert und im gleichen Zug aus der eigenen Geschichte gestrichen. Doch auch die Kritik an diesen Denkformen kann selbst in fragwürdige Essentialismen abgleiten, rezensiert Adrian Paukstat.

Alsharq-Veranstaltung: Mündliche Erzählkultur – von der „Halqa“ zur Flüchtlingskrise

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Die Halqa als fester Bestandteil der Erzählkultur in Marokko: Eine Erzählerin schlägt hier in Casablanca das Publikum in ihren Bann. Foto: © Susanne Kaiser, 2014.

In weiten Teilen der arabischen Welt gibt es eine jahrhundertealte mündliche Erzähltradition. Bei einer Alsharq-Veranstaltung am 17. Oktober in Berlin spricht der Arabist Otmane Lihiya über die Halqa (Erzählrunde) und die Rolle des Hlaiqi. Im zweiten Teil wird Britta Wilmsmeier die irakische Geschichte „Karakus und Iwas. Der lachende König“ erzählen und ihr Projekt mit Flüchtlingen vorstellen.

In Ägypten ist Kunst keine Tochter der Freiheit

Von | | Ägypten, Studierende schreiben für Alsharq | 1 Kommentar

Von Friedrich Schiller ist überliefert, dass Kunst die Tochter der Freiheit sei. In Ägypten dürfte diese Analogie jedoch in diesen Tagen zahlreichen kunst- und kulturinteressierten Menschen als blanker Hohn vorkommen. Als es am 11.06.2013 zu Ausschreitungen zwischen Anhängern der Regierung und protestierenden Künstlern und Kunstschaffenden vor dem Kulturministerium auf der Nilinsel Zamalek kam, war von weiterlesen…

»Freedom Theatre« in Jenin: Warten auf Rami

Von | | Hintergrund, Israel, Mashreq, Palästina | 1 Kommentar

Drei Mitglieder des »Freedom Theatre« in Jenin werden aus ungeklärten Gründen verhaftet. Die Kultureinrichtung im Flüchtlingslager hat nach dem Mord an ihrem Gründer auch so genug Probleme. Von Lydia Ziemke Als Palästina-Koordinatorin der Berliner Schaubühne steht die Autorin in engem Kontakt mit dem Freedom Theatre. Sie hat mehrmals in Jenin unterricht und fungierte während der Deutschland-Tour des Theaters als weiterlesen…

Zur Ermordung von Juliano Mer Khamis: Mit den Waffen der Kunst

Von | | Israel, Mashreq, Palästina, Persönlichkeiten | 2 Kommentare

Von Nora Haakh Maskierte Unbekannte ermordeten gestern den Schauspieler, Theaterleiter und Friedensaktivisten Juliano Mer Khamis vor dem Eingang des »Freedom Theatre« im Flüchtlingslager Jenin. Ein schwarzer Tag – für Jenin, Palästina, und alle, die versuchen, Austausch und Gemeinschaft gegen Gewalt und Kunst gegen Kugeln zu setzen. Wie tausendfach zuvor verließ der 52-jährige Mer Khamis am weiterlesen…

TV-Soap »Tash ma Tash« in Saudi-Arabien: Vielmännerei im Ramadan

Von | | Arabische Halbinsel, Hintergrund, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Von Jannis Hagmann Wie schon in den vergangenen Jahren erhitzt die saudische TV-Soap »Tash ma Tash« auch in diesem Ramadan die Gemüter in Saudi-Arabien. Aktuelles Streitthema: eine polygame Ehe – doch ist es die Frau, die vier Ehemänner hat. Und einen fünften will… Fünf Jahre Ehe. Er hat nur noch seine Arbeit im Kopf, kleidet weiterlesen…

Checkpoints und Mehr

Von | | Libanon, Mashreq, Palästina, Rezension | Kein Kommentar

Ein Kurzfilm von ‚a-Films‘ Das Flüchtlingslager Nahr al-Bared hat sich bis heute nicht vom verheerenden Krieg 2007 erholt. Die libanesische Armee hält das Camp und die 20.000 zurückgekehrten PalästinenserInnen nach wie vor fest im Griff. Die militärische Belagerung behindert den wirtschaftlichen Wiederaufbau Nahr al-Bareds stark, da der Zugang enorm restriktiv ist und das Gebiet zur weiterlesen…