„Wir Christen müssen unsere Rolle im Irak wiederfinden“ – Interview mit Emanuel Youkhana

Von | | Interviews, Irak, Islamischer Staat, Kurden, Religion | Kein Kommentar

"Im Nordirak sind wir im Prozess, eine Demokratie zu werden. Aber dieser Prozess wird Jahrzehnte dauern." Vater Emanuel. Foto: European Parliament/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Der assyrische Priester Vater Emanuel ist Leiter der in Dohuk, Nordirak, ansässigen christlich-humanitären Hilfsorganisation CAPNI, die sich um geflüchtete Menschen aus den vom IS besetzen Gebieten in Syrien und Irak kümmert. Lukas Reineck sprach mit Vater Emanuel über die Bedrohung durch die Islamisten und das Leben der Christen in der autonomen Region Kurdistan.

„Das Wichtigste in unserem Leben ist Bildung“ – Eindrücke aus einem Flüchtlingscamp in Irakisch-Kurdistan

Von | | Irak, Mashreq | Kein Kommentar

Szene im Flüchtlingslager. Foto: Kilian Foerster

Vor zwei Jahren war der Fotograf Kilian Foerster das erste Mal im Flüchtlingslager Chamishko Camp im kurdischen Nordirak. Damals gab es im ganzen Camp keine Schule. Das hat sich mittlerweile geändert, wie er bei seinem jetzigen Besuch feststellte, aber die Ungewissheit ist geblieben. Mit diesem Beitrag verabschieden wir uns bis Mitte Januar in die Winterpause.

Kurdistan-Irak: Selbstbestimmung ohne Umkehr

Von | | Analyse, Irak, Kurden, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Die Kurden im Norden des Irak drängen mit Nachdruck nach Selbstbestimmung. Dabei gibt es zahlreiche Streitpunkte mit der irakischen Zentralregierung; zudem ist die Auseinandersetzung von dem sich verändernden regionalen Machtgefüge beeinflusst. Teil I einer zweiteiligen Analyse zu den Chancen und Schwierigkeiten einer Unabhängigkeit Kurdistan-Iraks. Von Annette Kammerer, Alexander Sacharow, Jonathan Hackenbroich und Niko Neumann.

25 Jahre nach den Anfal-Massakern im Nordirak: Selbstbewusste Frauen und die Entwicklung einer kritischen Öffentlichkeit

Von | | Hintergrund, Irak, Mashreq | Kein Kommentar

In diesen Wochen jähren sich die Massaker des Regimes von Saddam Hussein gegen die kurdische Minderheit im Nordirak zum 25. Mal. Die kurdische Regionalregierung hält die Erinnerung an den Giftgasangriff auf Halabja und andere Verbrechen aufrecht – auch, um ihre eigene Legitimation zu betonen. Doch Teile der Gesellschaft wehren sich gegen eine Vereinnahmung durch die weiterlesen…