Reaktionen auf Trumps Einreiseverbot: „Rassistisch und faschistoid“

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Als „Beginn des amerikanischen Frühlings“ bezeichnet ein kuwaitischer Journalist die Proteste gegen das Einreiseverbot in den USA. Das Bild zeigt Demonstranten in Minneapolis, Minnesota. Foto: Flickr/Fibonacci Blue, https://flic.kr/p/REN4k1, CC-BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/.

Mit Entsetzen nahmen weite Teile der Welt die Entscheidung der US-Regierung auf, Menschen aus sieben mehrheitlich islamischen Ländern die Einreise zu verweigern. Auch wenn das Verbot nun ausgesetzt ist, im Nahen Osten scheint die Stimmung gegen Trump zu kippen. Stimmen aus Medien und von Betroffenen, gesammelt von Christoph Sydow, Bodo Straub und Sören Faika.

„Rückkehr von Uncle Sam!“ Reaktionen junger Menschen auf Donald Trump

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Solidarität mit Muslimen: Eine Demonstration in Minneapolis gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump. Auch junge Menschen im und aus dem Nahen Osten sind schockiert. Foto: Flickr/Fibonacci Blue, https://flic.kr/p/QXFyqo, CC-BY-2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/.

Was denken eigentlich junge Menschen im und aus dem Nahen Osten über die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA? Sie sind jedenfalls deutlich kritischer als die Medien und Politiker aus ihren Ländern. Laura Overmeyer, Christoph Dinkelaker und Bodo Straub haben sich umgehört.

Presseschau zur Wahl Donald Trumps: Der Nahe Osten zwischen Hoffnung und Horror

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Donald Trump, zukünftiger Präsident der USA, ruft im Nahen Osten gemischte Reaktionen hervor. Das Bild stammt aus dem Jahr 2013. Foto: Flickr/Gage Skidmor https://flic.kr/p/e41Jw8, cc-by-sa 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/.

Durchaus wohlwollend betrachten große Teile der Presse von Ägypten bis Iran die Wahl Donald Trumps zum nächsten Präsidenten der USA. Er sei die bessere Wahl gewesen. Israelische Politiker rufen eine „neue Ära“ aus. Doch in die Freude mischt sich Entsetzen. Eine Presseschau von Laura Overmeyer, Katharina Konarek, Jan Altaner, Sören Faika und Bodo Straub.

Serie: 10 Jahre nach dem Krieg – Perspektiven aus Israel

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Die südlichen Vororte Beiruts wurden während des Krieges stark bombardiert. Photo: Privat

Welche persönlichen Erinnerungen haben die Menschen im Norden Israels an den Krieg vor zehn Jahren? Wie wirkt sich der Krieg auf die heutige israelische Tagespolitik aus? Fürchten die Israelis eine erneute Konfrontation? Alsharq sprach mit fünf jüdischen und arabischen Israelis aus Haifa und Galiläa über das Erlebte und ihre Hoffnungen für die Zukunft.

Serie: 10 Jahre nach dem Krieg – Erinnerungen und Ausblicke aus dem Libanon und aus Israel

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Die südlichen Vororte Beiruts wurden während des Krieges stark bombardiert. Photo: Privat

Es war ein Krieg mit Ansage – und doch waren alle Beteiligten überrascht, als er losbrach: Der „Juli-Krieg“, „34-Tage-Krieg“ oder eben der „Sechste arabisch-israelische Krieg“, der vor zehn Jahren im Sommer zwischen Israel und der Hisbollah wütete. Alsharq beleuchtet die Eskalation in einer Mini-Serie aus der Perspektive von Betroffenen im Libanon und in Israel.

Kommunalwahlen im Libanon: Beirut Madinati gegen das Establishment

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Libanon wählt – zum ersten Mal seit sechs Jahren. Zwar nur Kommunalwahlen, aber mit Signalwirkung. Denn auch wenn die säkulare Liste Beirut Madinati (Beirut, meine Stadt) nicht die gemeinsame Liste des politischen Establishments schlagen konnten, zeigen die Wahlen dennoch auf: Es gibt ein Potenzial für Wandel in der libanesischen Politik. Aus Beirut berichtet Jan Altaner

Angeblicher Hisbollah-Kommandant Samir Quntar: Die Symbolfigur

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Samir Kuntar nach seiner Freilassung bei einem Besuch im iranischen Shiraz (2009). Foto: Mardetanha / Wikicommons (CC-BY-SA-2.5)

Am 19. Dezember 2015 starb Samir Quntar bei einem israelischen Luftangriff im Damaszener Vorort Jaramana. Quntar war eine Symbolfigur – je nach Blickwinkel für den Kampf gegen Israel oder für brutalen palästinensischen Terrorismus. Sein Verhältnis zur Hisbollah und seine Rolle im syrischen Bürgerkrieg waren aber weniger eindeutig als es auf den ersten Blick erscheint. Von weiterlesen…

Von der Amnestie zur Amnesie – Ein Gespräch über die Erinnerungskultur im Libanon

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Arbeitsplatz im UMAM-Gebäude in Beirut: Eines der Projekte der Organisation ist die Datenbank "Memory at Work", die Material zum libanesischen Bürgerkrieg sammelt und öffentlich zugänglich macht. Foto: ifa/Pfordte.

„Im Libanon ist Verdrängung zum Dauerzustand geworden“, sagt die Journalistin und Nahostwissenschaftlerin Monika Borgmann. Mit dem 2004 gegründeten Archiv „UMAM Documentation & Research“ versucht sie, die Lücken im kollektiven Gedächtnis des Landes zu schließen. Das Interview führte Juliane Pfordte