Weißes Papier gewinnt die libanesische Präsidentenwahl

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Es wurde die erwartete Farce: Bei der ersten Abstimmungsrunde für einen neuen libanesischen Präsidenten blieben die meisten Stimmzettel leer; Samir Geagea war der aussichtsreichste Kandidat, doch viele Abgeordnete erinnerten an seine umstrittene Rolle im Bürgerkrieg. Taktische Spielereien prägten die Tage zuvor. Wie es jetzt weitergeht ist offen, doch die Wahl eines Konsenskandidaten wird immer unausweichlicher.

Presseschau zur Krim-Krise: „Moskaus Methoden amerikanischer Bauart“

Von , und | | Israel, Libanon, Medien, Presseschau, Qatar, Russland, Syrien, Tunesien, VAE / Dubai | Kein Kommentar

Am Sonntag soll ein Referendum über die Autonomie der Krim stattfinden, wodurch die Annexion der ukrainischen Halbinsel an Russland vorangetrieben werden soll. Während die G7-Staaten bereits verkünden, die Volksbefragung nicht anzuerkennen, und Militäreinheiten Mitarbeiter_innen der OSZE am Zutritt der Krim hindern, werden im Nahen Osten pro- und antirussische Stimmen laut und interessante Vergleiche zu regionalen weiterlesen…

Der Libanon im Schatten Syriens: In der Sackgasse

Von | | Libanon, Mashreq | 1 Kommentar

Während die Welt gebannt auf Syrien blickt, steht das Leben im Libanon still: Eine Anschlagsserie erschüttert das Land, das zudem politisch wie wirtschaftlich auf der Stelle tritt. Die Armee reibt sich immer wieder in Scharmützeln auf. Doch hat der politische Stillstand auch sein Gutes: Er macht zumindest einen erneuten Bürgerkrieg bis auf Weiteres unwahrscheinlich.

Elias Khoury: „Die Zeit ist nicht reif für einen libanesischen Bürgerkrieg“

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Beim Beginn des libanesischen Bürgerkriegs im Jahr 1975 war Elias Khoury in Beirut, ein Aktivist auf Seiten der PLO. Im Gespräch mit Alsharq erklärt der libanesische Autor und Intellektuelle, warum im Libanon bis auf weiteres kein Bürgerkrieg zu erwarten ist – und warum geistliche Führer in dem konfessionellen Konflikt nichts ausrichten können.

Zivilehe im Libanon: Bis dass die Religion Euch scheidet

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Um im Libanon zu heiraten, braucht man eine Moschee, Kirche oder Synagoge. Im Standesamt ist eine Eheschließung nicht möglich. Doch seit Mitte Januar ein Paar bekanntgab, zivil geheiratet zu haben, ist Bewegung in die Diskussion gekommen. Und der Präsident twittert gegen seinen Premierminister an. Rund 14 Stunden liegen zwischen dem Abflug als Junggesellin und Junggeselle weiterlesen…