Der Kampf um die Wahlbeteiligung in Ägypten / Elections in Egypt: The Turnout Battle

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Auf den ersten Blick wirkt Abdel Fatah al-Sisi wie der strahlende Sieger der Wahlen - aber bei genauerem Hinsehen blieb doch einiges unscharf bei seiner Wiederwahl. Foto: Alsharq

Mit Strafdrohungen und Rabatten für den Freizeitpark versuchten die Behörden in Ägypten, die Beteiligung an der Präsidentschaftswahl hochzutreiben. Aber obwohl nur zwei Kandidaten antraten, landete der „Herausforderer“ von Machthaber Al-Sisi nur auf Platz drei. / How Egypt’s authorities tried everything to raise the turnout at the presidential elections.  Von B. Philipp

Präsidentschaftswahlen in Ägypten. Al-Sisi gegen seinen Fan / Elections in Egypt: The president against his fan

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Die Ägypter haben die Wahl zwischen Abdel Fattah Al-Sisi und... tja, wem eigentlich? Auf den Straßen ist jedenfalls nur der Amtsinhaber präsent. Foto: Alsharq

Nachdem alle Gegenkandidaten ausgeschaltet waren, schien es, als wäre Machthaber Al-Sisi bei der Präsidentenwahl in Ägypten konkurrenzlos. Um das zu verhindern, tritt nun einer seiner größten Unterstützer gegen ihn an. / First it seemed as if Al-Sisi would have to run alone in the elections. Now one of his biggest supporters is competing against him. weiterlesen…

Präsidentschaftswahlen in Ägypten: Das Verschwinden der Kandidaten / Presidential elections in Egypt: The disappearing candidates

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Vier Kandidaten, vier hoffnungsvolle Videos, vier Mal wurde nichts daraus. Von links: Ahmed Konsowa, Khaled Ali, Ahmed Shafik , Sami Enan. Fotos: Screenshots der Bewerbungsvideos.

Ägypten wählt ab Montag einen Präsidenten. Spannung ist nicht zu erwarten. Die Gegenkandidaten sind während des Wahlkampfs reihenweise ausgeschieden – teils unter merkwürdigen Umständen. / Egypt is to vote for a president starting this Monday. But all serious opposition candidates have quit the race way before it started, some under suspicious circumstances. Von B. Philipp.

Weißes Papier gewinnt die libanesische Präsidentenwahl

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Samir Geagea (l.) wartet auf den Ausgang der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen. Bild: Samir Geageas Twitter-Account @DrSamirGeagea (https://twitter.com/DRSAMIRGEAGEA/status/458893910715023361)

Es wurde die erwartete Farce: Bei der ersten Abstimmungsrunde für einen neuen libanesischen Präsidenten blieben die meisten Stimmzettel leer; Samir Geagea war der aussichtsreichste Kandidat, doch viele Abgeordnete erinnerten an seine umstrittene Rolle im Bürgerkrieg. Taktische Spielereien prägten die Tage zuvor. Wie es jetzt weitergeht ist offen, doch die Wahl eines Konsenskandidaten wird immer unausweichlicher.

Irans neuer Präsident Hassan Rouhani: Der Netzwerker

Von | | Iran, Persönlichkeiten, Wahlen | 1 Kommentar

Auch wenn der Wahlsieger der iranischen Präsidentschaftswahlen der breiten Öffentlichkeit im Vorfeld wenig bekannt gewesen sein dürfte, so ist Hassan Rouhani viele Jahre ein wichtiger Akteur hinter den Kulissen gewesen, der nun selbst die große Bühne betritt. Als echter Reformer kann Rouhani trotz der Unterstützung des Ex-Präsidenten Khatami nicht gesehen werden, er gilt als Zentrist, weiterlesen…

Nur die Überraschung ist sicher – Ausblick auf die Präsidentschaftswahlen im Iran

Von | | Hintergrund, Iran, Iran/Türkei, Wahlen | 1 Kommentar

Nachdem Ahmadinejads Kandidat Mashaei und Überraschungskandidat Rafsanjani vom Wächterrat als „untauglich“ eingestuft wurden, blieben acht Kandidaten übrig, die in die direkte Wahlkampfphase im Iran gingen. Doch einer, der lange als „Wunschkandidat“ des Revolutionsführers galt, gab gestern seinen Rückzug bekannt. Ein anderer, der als der einzige „echte“ Reformer galt, zog sich nun ebenfalls zurück. Und obwohl weiterlesen…

Irans Präsidentschaftswahlen 2013 – Khameneis Suche nach dem richtigen Kandidaten

Von | | Hintergrund, Iran, Iran/Türkei, Wahlen | Kein Kommentar

Seit Dienstag können sich im Iran Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen am 14. Juni registrieren. Wirtschaftspolitik und Loyalität zur Islamischen Republik werden dabei den Ausschlag geben. Einen wie Ahmadinejad wird Revolutionsführer Khamenei nicht mehr dulden – einen Reformer allerdings auch nicht.Ein Gastbeitrag von Friedrich Schulze. Vier Jahre nach den Präsidentschaftswahlen von 2009 wird im Iran am 14. weiterlesen…