„Meinungsfreiheit ist die DNA unserer Sendung“ – Interview mit „Shababtalk“-Moderator Jaafar Abdul Karim

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Diskussion in Bizerte, Tunesien zum Thema: Warum wollen junge Leute Tunesien verlassen? Copyright Deutsche Welle.

Jaafar Abdul Karim moderiert Shababtalk (Deutsche Welle Arabic), die erfolgreichste Sendung für junge Leute in arabischen Ländern. Darin diskutiert er mit jungen Menschen kritisch über gesellschaftliche und politische Themen in Westasien, Nordafrika und Europa. Mitunter erntet auch die Sendung selbst dafür Kritik. Ein Interview von Jan Altaner.

Dokumentation als Waffe – alternative Medien in Syrien

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Ein Milizenkämpfer des Regimes steht Wache am Ortseingang des Damaszener Vorortes Moadamiya. Bashar al-Assads Truppen hungerten Moadamiya systematisch aus, wie auch das Graffiti an der Wand besagt: "Hunger oder Niederknien." Der Medienaktivist Qusai Zakarya hat das Foto aus einiger Entfernung gemacht und uns zur Verfügung gestellt (C).

Heute beginnt in Syrien die Präsidentenwahl mitten im Krieg. Ein wie auch immer gearteter Sieg von Amtsinhaber Bashar al-Assad gilt als sicher, doch einen Gegner kann er nicht besiegen: Immer noch bilden Medienaktivist_innen eine große Gefahr für das Regime. Sie dokumentieren die Ereignisse für ein kollektives Gedächtnis im Syrien nach Assad. Eine Arbeit zwischen den Fronten.

Vergessenes Erbe der Revolution – Pressefreiheit in Al-Sisis Ägypten

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Eine bleierne Stimmung liegt über den Medien Ägyptens, wenn die Bevölkerung morgen und übermorgen einen neuen Präsidenten wählt. Der Favorit al-Sisi persönlich hat Journalisten erklärt, dass die nationale Sicherheit einstweilen Vorrang vor der Pressefreiheit genießt. Willkürliche Festnahmen sorgen für ein Klima der Angst und der Hetze, schreibt Christoph Dreyer von Reporter ohne Grenzen.

Syrien: Gewalt gegen Journalisten 2013 erneut verschärft

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2013 war das bisher brutalste Jahr im syrischen Bürgerkrieg, die Zahl der Todesopfer stieg immer schneller. Davon betroffen waren nicht nur die unzähligen getöteten Zivilisten und die Kämpfer aller Seiten, sondern auch diejenigen, die über den Krieg berichten: syrische und ausländische Journalisten und Bürgerjournalisten. Ein Bericht der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen zeigt das ganze Ausmaß weiterlesen…

Themenschwerpunkt Sprachlos?! Teil II: Türkische Journalisten auf Hetzjagd

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Türkische Medien haben ein Problem – nicht nur aufgrund des extrem niedrigen Niveaus der Pressefreiheit, sondern auch, weil die Medien voller Hass und Diskriminierung stecken. Eine türkische NGO arbeitet heraus, wer die häufigsten Opfer davon sind: Kurden, Christen und Juden. Das Projekt zeigt erste Erfolge – doch die Organisatoren bleiben skeptisch.

Weiterhin kaum Pressefreiheit in der Arabischen Welt

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Iran, Somalia, die Palästinensergebiete, Irak, Libyen und Syrien gehören zu den 20 Ländern weltweit mit der geringsten Pressefreiheit. Dies geht aus einem Bericht der Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ hervor, der gestern vorgestellt wurde. Die Situation in Somalia verschärfte sich durch das Aufflammen der Kämpfe zwischen äthiopischen Truppen und islamistischen Milizen, in Palästina führte der Bruderkrieg weiterlesen…

„Reporter ohne Grenzen“ zur Pressefreiheit im Nahen Osten

Von | | Algerien, Irak, Iran, Israel, Jemen, Libanon, Libyen, Marokko, Mauretanien, Palästina, Presseschau, Saudi-Arabien, Syrien | 3 Kommentare

Gestern hat die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ ihre jährliche Rangliste zur Lage der Pressefreiheit veröffentlicht. Diese dokumentiert deutliche Verbesserungen der Pressefreiheit besonders in den Ländern des Maghreb und der arabischen Halbinsel, zeigt aber auch deutliche Defizite in anderen Staaten auf. Das am besten platzierte Land der Region in der Liste ist Israel auf Rang 50. weiterlesen…

USA verweigern iranischen Journalisten Berichterstattung von UNO-Vollversammlung

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Die Vereinigten Staaten haben nach iranischen Angaben 15 iranischen Reportern die Einreise verweigert, die Ministerpräsident Mahmud Ahmadinejad zur UNO-Vollversammlung nach New York begleiten wollten. „Wir kritisieren die USA scharf dafür, dass sie sowohl ihre Gastgeberschaft für die Vereinten Nationen als auch die Visavergabe missbrauchen. Das zeigt die Angst der USA vor einem freien Informationsfluss“, erklärte weiterlesen…

al-Jazeera-Korrespondent in Israel festgenommen

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Die israelische Polizei hat heute laut Berichten des Senders den al-Jazeera-Korrespondenten Walid al-Umari festgenommen. Dem Nachrichtenkanal zufolge berichtete der Journalist aus dem Dorf Kofor Yasif nahe der Küstenstadt Haifa, als Omari von den Behörden festgehalten wurde und seine Ausweispapiere abgeben musste. Der Korrespondent selbst wurde demnach in Gewahrsam genommen, seine Mitarbeiter wurden aufgefordert in ihren weiterlesen…

Pressefreiheit in Nordafrika wird weiter eingeschränkt

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Die Freiheit der Presse wird in den Ländern Nordafrikas immer weiter eingeschränkt – das ist die Meinung von Teilnehmern einer Konferenz zum Thema Pressefreiheit, die gegenwärtig in der marokkanischen Stadt Casablanca abgehalten wird. Bei der von der UNESCO veranstalteten Tagung mit dem Titel „Die Lage der Pressefreiheit in Nordafrika“ treffen sich Vertreter von Journalistenverbänden und weiterlesen…

Ägyptische Journalistin erste Samir-Kassir-Preisträgerin

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Die ägyptische Journalistin Dina Abdel-Muti Darwish wurde gestern zur ersten Gewinnerin des von der Europäischen Union gestifteten Preises zur Erinnerung an den ermordeten libanesischen Journalisten Samir Kassir ernannt. Die 35-jährige Darwish gewann die mit 15000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren am 10.Januar in der französisch-sprachigen Wochenzeitschrift Al-Ahram Hebdo erschienenen Artikel „Plumes contre biceps“ , in weiterlesen…

Al-Jazeera-Korrespondent in Ägypten festgenommen

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Der Chef des Kairoer al-Jazeera-Studios, Hussein Abdel Ghani, ist auf dem Sinai von der ägytptischen Polizei festgenommen worden – ihm wird vorgeworfen vorsätzlich falsche Informationen über die Bombenanschläge auf der Halbinsel verbreitet zu haben. Das Innenministerium in Kairo erklärte, der Korrespondent habe am Mittwoch fälschlicherweise von einem Bombenanschlag in Belbeis in der Provinz Sharqia, nordöstlich weiterlesen…

Iran: Regimekritischer Journalist zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

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Der Herausgeber der iranischen Tageszeitung „Etemad“ ist von einem Gericht in Teheran wegen „Propaganda gegen den Staat“ zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.Der 44-jährige Elias Hazrati wurde schuldig befunden, „Menschen inner- und außerhalb des Iran aufzufordern, gegen die Sicherheit, die Reputation und die Interessen der Islamischen Republik zu agieren“, und „die weiterlesen…