Von der Un-Zufälligkeit des Schönen: Wie koloniale Ideale unsere Schönheitsvorstellungen bis heute bestimmen

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Kolumnistin Moshtari Hilal ist freischaffende Künstlerin in Hamburg und Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Koloniale und rassistische Ideale prägen noch immer viele unserer Vorstellungen vom Schönen am Menschen. Der Vorzug von weißer oder heller Haut vor dunklerer Haut, vor allem in ehemaligen Kolonien, ist nur ein Beispiel für die Internalisierung kolonialer Schönheitsideale. Kosmetische Produkte und Eingriffe führen den Mythos der schönen Europäer*innen fort. Von Moshtari Hilal.

Braune Körper leiden nicht: Was die NSU-Morde mit Ost-Ghouta verbindet

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Daniel Walter, Kolumnist und Vorstandsmitglied bei Alsharq, ist freier Autor mit Sitz in Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Der Krieg des syrischen Regimes und seiner Verbündeten gegen die Zivilbevölkerung ist der am besten dokumentierte Massenmord seit dem Zweiten Weltkrieg. In Deutschland ist das öffentliche Interesse dennoch stetig gesunken. Dies hängt auch mit der Art und Weise zusammen, wie Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte ausgegrenzt werden, schreibt Daniel Walter.

„Afro-Iran“ von Mahdi Ehsaei – Zur Geschichte und Gegenwart schwarzer Menschen in Iran

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Eine Gruppe von Kindern in der südiranischen Hafenstadt Bandar Abbas Foto: Mehdi Ehsaei

Jahrhundertelang prägte der Handel zwischen Persischem Golf, Ostafrika und Indischem Ozean die jeweiligen Küstenregionen. In den südlichen Provinzen Irans leben die Nachkommen afrikanischer EinwandererInnen, ihr kulturelles Erbe lebt unter anderem in Musik und Tanz weiter. Mehdi Ehsaei hat einige von ihnen für ein Fotoprojekt porträtiert. Von Daniel Walter

Queerwege in die Zukunft – Postkoloniale Grabenkämpfe in Deutschland und Frankreich

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Teilnehmende am "Marsch für Würde und gegen Rassismus" auf der Place de la Bastille, Paris, im Oktober 2015. Photo: Parti des Indigènes de la République.

Anti-rassistische und -sexistische Mobilisation in Deutschland. Postkoloniale Proteste in Frankreich. Aus den Trümmern neokolonialer Politik, islamophober Diskurse und rassistischer Gesellschaftsstrukturen entsteht heute in Europas Diaspora eine engagierte und queere* Generation junger Menschen, die Verantwortung übernimmt, Grenzen überschreitet, neu verhandelt und für Würde einsteht. Von Mohamed Lamrabet

Sudanesische Flüchtlinge in Jordanien: Abschiebung der „vergessenen Menschen“ – Teil 2

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Protestcamp sudanesischer Flüchtlinge vor dem UNHCR-Hauptgebäude in Amman. Photo: Florian Barth

Sudanesen sind in Jordanien Opfer von Diskriminierung seitens der Gesellschaft und der staatlichen Behörden. Aus Protest haben 800 sudanesische Flüchtlinge einen Monat lang vor dem Hauptgebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Amman kampiert – und wurden daraufhin in ihr Heimatland abgeschoben. Damit verstößt Jordanien gegen die Genfer Flüchtlingskonvention. Teil 2 einer Geschichte über Rassismus von Florian weiterlesen…

Sudanesische Flüchtlinge in Jordanien: Abschiebung der „vergessenen Menschen“ – Teil 1

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Protestcamp sudanesischer Flüchtlinge vor dem UNHCR-Hauptgebäude in Amman. Photo: Florian Barth

Sudanesen sind in Jordanien Opfer von Diskriminierung durch die Gesellschaft und die staatlichen Behörden. Aus Protest haben 800 sudanesische Flüchtlinge einen Monat lang vor dem Hauptgebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Amman kampiert – und wurden daraufhin in ihr Heimatland abgeschoben. Damit verstößt Jordanien gegen die Genfer Flüchtlingskonvention. Teil 1 einer Geschichte über Rassismus von Florian weiterlesen…

Wachsender Rassismus in Israel

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Der Jahresbericht der Association for Civil Rights in Israel (ACRI) macht auf wachsende Ressentiments gegenüber der arabischen Minderheit in Israel aufmerksam. In der am Wochenende veröffentlichten Studie „The State of Human Rights in Israel and the Occupied Territories“ wird dieser Befund an mehreren Punkten festgemacht. So sind etwa laut des vom Israel Democracy Institute im weiterlesen…