Vom Leben als Flüchtling in Bayern. Abbas Khiders Roman „Ohrfeige“- Eine Rezension

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"My name is nobody" heißt dieses Bild. Der Protagonist in Abbas Khiders Roman "Ohrfeige" will aber jemand sein, will erzählen, von seinen Erfahrungen als Geflüchteter in Deutschland. Foto: Sara Biljana Gaon/Flickr (cc-by-2.0)

Bücher über Flucht und Flüchtlinge aus deutscher Sicht gibt es viele. Belletristik, die Flucht und Asyl aus Sicht der Betroffen schildern, findet sich aber nur selten. Eine Ausnahme bildet der Roman „Ohrfeige“ des Deutsch-Irakischen Autors Abbas Khider. Henning Schmidt hat das Buch gelesen, das keine Erfolgsgeschichte erzählt.

Über die Radikalität der Zeichen – „Bodytext“ von Modjgan Hashemian

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Graffiti ist auch und gerade im Nahen Osten eine wichtige Form des Protests und Zeichen für den Versuch, die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Doch sie sind auch gefährlich – denn wer bestimmt schon, was Symbole und Slogans bedeuten? Die Choreografin Modjgan Hashemian hat am Maxim Gorki Theater ein Stück zu dieser Frage inszeniert. Von Daniel Walter.

Rezension „Die schwarze Macht“ von Christoph Reuter: Die Bestie entschlüsseln

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Der Journalist und Nahostexperte Christoph Reuter. Foto: (CC BY-SA 2.0)

Nicht erst seit den Anschlägen von Paris und Istanbul dominiert der sogenannte „Islamische Staat“ die mediale Berichterstattung über den Nahen Osten. Doch was verbirgt sich hinter der Organisation? Wie war ihr Aufstieg möglich? Christoph Reuters Monographie „Die schwarze Macht – Der „Islamische Staat“ und die Strategen des Terrors“ tritt an, diese Fragen zu beantworten. Eine weiterlesen…

Rezension: „Umkämpfte Staatlichkeit: Palästina zwischen Besatzung, Entwicklung und politischem Islam“ von Helmut Krieger

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Photo: (v.l.n.r.) Yitzhak Rabin, Bill Clinton und Yassir Arafat nach der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens 13.09.1993 (Public Domain).

In seiner jüngst erschienenen Studie zum (verhinderten) Staatsformierungsprozess in den besetzten Palästinensergebieten gelingt dem Wiener Politikwissenschaftler und Soziologen Helmut Krieger gleichermaßen eine Erneuerung marxistischer Staatstheorie sowie eine pointierte und kenntnisreiche Analyse des politischen Kräftefelds in Palästina und darüber hinaus. Eine Rezension von Adrian Paukstat

Der algerische Film „l’Oranais“ drückt da, wo es wehtut

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Freundschaft, Verrat, Desillusion und Korruption. In seinem Film L’Oranais („Der Mann aus Oran“) zeichnet der in Frankreich aufgewachsene algerische Regisseur Lyes Salem ein dramatisches und erschreckend präzises Bild einer bisher in Filmen kaum behandelten Zeit der algerischen Geschichte: zwischen der Unabhängigkeit und der Entstehung der Berberbewegung in den 1980er Jahren. Von Manuela Schweizer

Die Muslimbruderschaft in Ägypten – Demokraten unter Vorbehalt. Eine Rezension

Von | | Ägypten, Buchvorstellung, Mashreq, Religion | Kein Kommentar

Der kometenhafte Aufstieg der ägyptischen Muslimbrüder nach dem Sturz Mubaraks 2011 faszinierte die Welt ebenso wie ihr tiefer Fall im Sommer 2013. Doch was verbirgt sich dahinter? In ihrem Werk „Die Muslimbruderschaft – Porträt einer mächtigen Verbindung“ macht Annette Ranko die Bruderschaft, ihre Geschichte und Programm einem breiten Publikum zugänglich. Eine Rezension von Henning Schmidt