Aus Syrien in die Türkei, Teil 2: Vom Plan zur Realität

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Ein Syrer springt durch den Stacheldraht an der Grenze zur Türkei. Foto: Freedom House (Reuters/Laszlo Balogh) / Flickr (cc-by 2.0)

Wer von Syrien aus in die Türkei fliehen will, braucht nicht nur viel Geld und Geduld, sondern auch Glück mit den Schleusern. Die belügen manchmal ganz einfach ihre Kunden und sprechen von einem breiten Fluss, als sei es ein ausgetrockneten Bewässerungskanal. Alles nur, um die Passagiere zu motivieren. Zweiter Teil des Erfahrungsberichts von Samhar al-Khaled.

Aus Syrien in die Türkei, Teil 1: Wer sich nicht auskennt, zahlt drauf

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Flucht über Stacheldraht, die Kinder im Arm: Wie diese Familie auf der Suche nach Rettung in der Türkei sind Hunderttausende vor dem Krieg in Syrien geflohen. Das Bild entstand 2012. Foto: Andreas H. Landl/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Millionen Menschen sind während des Kriegs von Syrien in die Türkei geflohen. Doch die Wege gestalten sich zunehmend gefährlich, seit die Türkei an der Grenze eine Mauer errichtet hat. Ein schwer durchschaubares Netzwerk an Schleusern und Mittelsmännern hat sich im Grenzgebiet etabliert, das den Fliehenden hilft – oder sie ausbeutet. Ein Erfahrungsbericht von Samhar al-Khaled.

Wer entmachtet Erdoğan? Die CHP, HDP oder die „Mutter der Grauen Wölfe“?

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Meral Akşener, Gründerin der neuen Good Party, mit ehemaligen MHP-Parteikollegen. Das Handzeichen steht für die ultranationalistische bis faschistische Organisation der Grauen Wölfe. Foto: Yıldız Yazıcıoğlu/WikiCommons (Public Domain)

Der gesellschaftliche Widerstand gegen Recep Tayyip Erdoğan wächst. Gleichzeitig fällt es vielen politischen Widersachern in der Türkei weiterhin schwer, sich als glaubwürdige Alternativen zur AKP zu präsentieren. Um den aktuellen Machtkampf in der türkischen Politik besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die vielversprechendsten Herausforderer. Von Julius Rogenhofer und Hacer Zekiye Gonul

Alsharq-Veranstaltung: „Urbanes Kurdistan – Krieg in den Bergen, Shopping in den Städten“

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Referentin Schluwa Sama. Foto: Daniel Walter

Probleme wie steigende Mieten, Umweltverschmutzung oder soziale Ungleichheit stellen Metropolen weltweit vor ähnliche Probleme. In einer Veranstaltungsreihe beleuchtet Alsharq exemplarische Fälle aus dem Nahen Osten. Vergangene Woche ging es um Verbindungen von Kapitalismus, Nationalismus und Kriegen in der jüngeren Urbanisierung Irakisch-Kurdistans.

Presseschau zur Bundestagswahl: Auch im Nahen Osten sorgt man sich wegen der AfD

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Deutschland hat gewählt - und im Nahen Osten ist man verunsichert. Foto: Marco Verch/Flickr (cc-by 2.0)

Erleichterung über Merkels Sieg, Befremden über die Rechtspopulisten – so die meisten Pressereaktionen im Nahen Osten auf die deutschen Wahlen. Stimmen aus Tunesien, Ägypten, Libanon, Iran, Israel und Türkei, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub, Susana Zickert und Klara.

Nach dem Referendum in Irakisch-Kurdistan: Was bedeuten Unabhängigkeit und Selbstbestimmung für kurdische BäuerInnen?

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Graffiti in Silêmanî, Mai 2017. Foto: Daniel Walter

92,7 Prozent – so hoch ist der Anteil der KurdInnen, die am Montag in einem Referendum für die Unabhängigkeit der Kurdischen Autonomieregion vom irakischen Staat stimmten, bei einer Wahlbeteiligung von 70 Prozent. Zwar sind die rechtlichen und politischen Konsequenzen des historischen Volksentscheids noch völlig offen, doch die Debatte um Vor- und Nachteile eines womöglich neugeschaffenen weiterlesen…

Die kollektive Depression, oder: Was in der Türkei vom zivilgesellschaftlichen Aufstand übrig blieb

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Graffiti in Istanbul. Foto: Oliver Schnücker/Flickr (cc-by-nc 2.0)

Shrinking spaces – das Schlagwort für das Schrumpfen zivilgesellschaftlicher Räume in vielen Ländern der Welt. Auch in der Türkei leiden zivilgesellschaftliche Organisationen unter den Folgen staatlicher Repression. Viele NGOs wurden verboten oder ihre Mitglieder inhaftiert – aber unter dem Druck entstehen vereinzelt auch ungewohnte Allianzen. Von Kristian Brakel.

Presseschau zum Türkei-Referendum: „Ein anstrengender Triumph“

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Erdogan-Plakat mit dem Hashtag #Evet (=ja) bei einer Demonstration. Am Ende hat sich "Evet" beim Referendum in der Türkei knapp durchgesetzt. Foto: Erik de Haan/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Nicht nur die Türkei ist gespaltener Meinung über das Verfassungsreferendum – auch die Kommentatoren im Nahen Osten sind sich nicht einig, was von der knappen Mehrheit für die Reform zu halten ist. Stimmen, gesammelt von Diana Beck, Hannah Becker, Salah Abu Ein, Lea Frehse, Klara Miran Ipek, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub und Hauke weiterlesen…

The end of an ice age? – The most important answers to the Turkish-Israeli agreement

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MV Mavi Marmara leaving Antalya for Gaza on May 22, 2010. The Israeli attack on the ship caused a diplomatic crisis between Turkey and Israel. Foto: CC BY-SA 2.0 / Adambro.

Turkey and Israel have concluded an agreement to normalize their relationship after six years of conflict over the deadly Israeli raid on the Mavi Marmara ship which had carried aid and activists to the Gaza Strip in 2010. Gabriel Mitchell answers for Alsharq the most important questions regarding the deal.