Hat derzeit viel zu erklären: Israels Premier Benjamin Netanjahu. Foto: "Prime Minister Netanyahu Interview with CNN's Wolf Blitzer" von IsraelInUSA bei Flickr (https://flic.kr/p/atvp7A), Lizenz: cc-by 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Business as usual? Die Korruptionsaffären um Benjamin Netanjahu

Von | | Israel, Politik | Kein Kommentar

In gleich fünf Fällen ist der israelische Premier Benjamin Netanjahu in Korruptionsvorwürfe verwickelt. Die Anschuldigungen reichen von Bestechlichkeit bis zum Versuch, die Berichterstattung zu beeinflussen. Demonstranten fordern seinen Rücktritt, Netanjahu bleibt cool. Aber politisch könnte sich die Korruptionskrise verheerend auswirken. Von Charlotte Wiemann.

Treffen der Polisario zum 30. Jahrestag der Befreiung westsaharischer Territorien. Foto: Jaysen Naidoo/Flickr (https://flic.kr/p/aQF6R), Lizenz: cc-by-sa 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)

Westsahara – Der vergessene Konflikt

Von | | Marokko, West-Sahara | 7 Kommentare

Die Westsahara gilt oft als „letzte Kolonie Afrikas“. Ihr Kolonialherr Marokko hält verbittert an dem Wüstenland fest und zeigt wenig Interesse an einem Dialog. Der unterschwellig andauernde Konflikt hat weltweite wirtschaftliche und sicherheitspolitische Verflechtungen, die sich um einen Rohstoff drehen: Phosphat. Ein Kurzüberblick von Hauke Waszkewitz.

Es passt ins Bild der aktuellen Proteste, dass dies das einzig frei verfügbare Foto dazu ist - bezeichnenderweise ist aber seine Echtheit unklar. Angeblich zeigt es Proteste in Kermanshah am 29. Dezember 2017. Foto: Voice of America/Wikicommons (Public Domain, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:29_December_2017_protests_in_Kermanshah,_Iran_(full).jpg)

„Wir wussten davon, aber konnten es nicht glauben“ – Zu den Protesten in Iran

Von | | Gesellschaft, Iran, Wirtschaft | Kein Kommentar

Die jüngsten Proteste in Iran sind vor allem das Werk ärmerer Menschen aus der Peripherie. Angehörige der wohlhabenderen Schichten hat die Dynamik dagegen überrascht. Die Bewegung hat ihre Ursachen in den wirtschaftlichen Realitäten Irans und den politischen Gräben, die das Land entlang sozialer Schichten durchziehen. Eine Analyse von Babak Arzani.

Mehmet Ateşçi, Can Dündar und Elmira Bahrami (v.l.). Foto: Ute Langkafel/Maxim-Gorki-Theater

„Womit soll ich anfangen?“

Von | | Kultur, Rezension, Türkei | Kein Kommentar

Zum elften Mal jährte sich am 19. Januar der Mord an dem armenischen Journalisten Hrant Dink durch einen türkischen Nationalisten. Die Gedenkveranstaltung im Maxim-Gorki-Theater zeigte vor allem: Die Angehörigen, Kolleg*innen und Kämpfer*innen für eine andere Türkei bleiben stark – in der Trauer wie im Widerstand. Von Daniel Walter

Hinter den Stacheldraht - und dann? Möglicherweise sind die nächsten türkischen Grenzoffiziere nicht weit. Foto: Ayn al-Medina.

Aus Syrien in die Türkei, Teil 3: Grenzregime der Gendarmen

Von | | Gesellschaft, Syrien, Türkei | Kein Kommentar

Hat man es von Syrien aus über die Grenze geschafft, ist man noch lange nicht in Sicherheit. Türkische Grenzpolizisten sind dort auf der Jagd nach Einwanderern. Und was sie mit denen tun, die sie erwischen, erinnert häufig an reine Willkür. Von Samher al-Khaled. Mit diesem Text verabschieden wir uns in eine zweiwöchige Winterpause.

Proteste in Sulaimaniyya. Foto: Privat.

Proteste in Irakisch-Kurdistan: „Wir holen uns unsere Würde zurück“

Von | | Gesellschaft, Irak, Kurden | Kein Kommentar

Ausstehende Löhne, schlechte Energieversorgung und steigende Unzufriedenheit mit der Kurdischen Regionalregierung sind Auslöser der Proteste in Irakisch-Kurdistan, es kommt zu Toten. Wie nehmen KurdInnen im In- und Ausland die Demonstrationen wahr? Versuch eines Stimmungsbilds. Von Lire Raouf.

Hamid Karzai, ehemaliger Präsident Afghanistans. Foto: Chatham House/Flickr (cc-by 2.0)

Afghanistans ex-Präsident Hamid Karsai: „Trumps Strategie führt zu mehr Krieg in Afghanistan“

Von | | Afghanistan, Politik | Kein Kommentar

Afghanistans langjähriger Präsident Hamid Karsai über die Wunde, die der Feldzug von 2001 bei ihm und vielen Mitbürgern hinterlassen hat, warum er es befürwortet, wenn US-Militärangehörige vor das Haager UN-Tribunal kommen und warum Deutschland zwar mehr investieren, aber weniger abschieben sollte. Interview von Alsharq-Autor Martin Gerner.

Ein Syrer springt durch den Stacheldraht an der Grenze zur Türkei. Foto: Freedom House (Reuters/Laszlo Balogh) / Flickr (cc-by 2.0)

Aus Syrien in die Türkei, Teil 2: Vom Plan zur Realität

Von | | Gesellschaft, Syrien, Türkei | Kein Kommentar

Wer von Syrien aus in die Türkei fliehen will, braucht nicht nur viel Geld und Geduld, sondern auch Glück mit den Schleusern. Die belügen manchmal ganz einfach ihre Kunden und sprechen von einem breiten Fluss, als sei es ein ausgetrockneten Bewässerungskanal. Alles nur, um die Passagiere zu motivieren. Zweiter Teil des Erfahrungsberichts von Samhar al-Khaled.

Flucht über Stacheldraht, die Kinder im Arm: Wie diese Familie auf der Suche nach Rettung in der Türkei sind Hunderttausende vor dem Krieg in Syrien geflohen. Das Bild entstand 2012. Foto: Andreas H. Landl/Flickr (https://flic.kr/p/qxAEF3), Lizenz: CC BY-NC 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/)

Aus Syrien in die Türkei, Teil 1: Wer sich nicht auskennt, zahlt drauf

Von | | Syrien | Kein Kommentar

Millionen Menschen sind während des Kriegs von Syrien in die Türkei geflohen. Doch die Wege gestalten sich zunehmend gefährlich, seit die Türkei an der Grenze eine Mauer errichtet hat. Ein schwer durchschaubares Netzwerk an Schleusern und Mittelsmännern hat sich im Grenzgebiet etabliert, das den Fliehenden hilft – oder sie ausbeutet. Ein Erfahrungsbericht von Samhar al-Khaled.