Europa spricht in vielen Sprachen - auch in Fragen der Flüchtlingspolitik. Bild von einer Unterstützer-Demo für libysche Flüchtlinge in Hamburg im Jahr 2014. Foto: Rasande Tyskar/Flickr (CC-BY-NC 2.0)

Grenzen der Solidarität – Europa braucht eine ganzheitliche Flüchtlingspolitik

Von | | Analyse, Europa, Menschenrechte | Kein Kommentar

Vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen und den sich häufenden humanitären Katastrophen im Mittelmeer stellt die Europäische Union ein neues Asylsystem in Aussicht. Ein Anlass, die bisherige Flüchtlingspolitik der EU zu überdenken. Um dem Grundsatz der europäischen Solidarität gerecht zu werden, müssen jedoch zwei Fragen beantwortet werden. Eine Analyse von Lucas Rasche

Es war einmal ... die Zweitstaatenlösung. Photo: Adam Walker Cleaveland/Flickr (CC-BY-NC-DC-2.0)

Toter als tot – die Zwei-Staaten-Lösung nach dem neuen israelischen Koalitionsvertrag

Von | | Israel, Kommentar, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Vor der Wahl erteilte Israels alter und neuer Premier der Zwei-Staaten-Lösung eine Absage, nun erklärte er seine Unterstützung. Doch das ist nur Bigotterie, denn tatsächlich gibt es für diese Idee schon lange keine Hoffnung mehr – erst recht nicht unter Israels aktueller Koalition, kommentiert Dennis Sukowski.

Syrien im Herzen: Das T-Shirt eines jungen Syrers bei einer Anti-Assad-Demonstration in Amman. So wie ihm geht es vielen aus Syrien Geflüchteten. Foto: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0).

Zwei Syrerinnen in der Türkei: Europa als die letzte Chance?

Von | | Interviews, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Mit Anfang, Mitte Zwanzig sollte das Leben voller Möglichkeiten sein. Doch was, wenn Zukunftspläne plötzlich puren Überlebensstrategien weichen müssen? Coco Neumetzger porträtiert für Alsharq drei junge Syrer und wie deren Flucht aus der Heimat ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Ihre Träume haben sie jedoch nicht verloren. Teil II: Sajeda und Noor in der weiterlesen…

Syrien im Herzen: Das T-Shirt eines jungen Syrers bei einer Anti-Assad-Demonstration in Amman. So wie ihm geht es vielen aus Syrien Geflüchteten. Foto: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0).

Ein Syrer in Jordanien: Warten auf das Ende des Tunnels

Von | | Interviews, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Mit Anfang, Mitte Zwanzig sollte das Leben voller Möglichkeiten sein. Doch was, wenn Zukunftspläne plötzlich puren Überlebensstrategien weichen müssen? Coco Neumetzger porträtiert für Alsharq drei junge Syrer und wie deren Flucht aus der Heimat ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Ihre Träume haben sie jedoch nicht verloren. Teil I: Bashar in Amman.

Demonstration in Aleppo im Rahmen der Kampagne „Halte die Flagge deiner Revolution hoch“, März 2015. Foto: al-Modon

Aufstand, Bürgerkrieg, Islamischer Staat in Syrien? – Vier Jahre und die Revolution geht weiter

Von | | Mashreq, Menschenrechte, Syrien | Kein Kommentar

In Syrien wird jedes Jahr im März ein trauriges Jubiläum begangen: Vor vier Jahren begann – damals noch friedlich – der Aufstand gegen Diktator Bashar al-Assad. Wir stellen eine Kampagne zum Jahrestag und zwei Stimmen syrischer Aktivisten vor, die weiterhin in Syrien leben, an die Revolution glauben und durch die Arbeit in ihrer lokalen Gemeinschaft weiterlesen…

Ahmet Davutoğlu, Architect of Turkish Foreign Policy. Foto: J.M Ferré, CC BY-NC 2.0.

Turkey: a mediator between civilizations? Not quite!

Von | | Hintergrund, Iran/Türkei, Türkei | Kein Kommentar

In 2005, against the backdrop of the post-9/11 war on terror and Huntington’s clash of civilizations thesis, Turkey and Spain sought to counteract the polarization between the Muslim world and the West. Since then, Turkey has stylized itself as a mediator between civilizations – yet is not a genuine mediator for international understanding either. By Nuray Atmaca

Lange Zeit ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen Osten: Jörg Armbruster. Photo: Wikipedia (CC-by-SA-3.0)

“Erst wenn es richtig knallt”

Von | | Ägypten, Interviews, Medien, Syrien | Kein Kommentar

Viele Jahre war Jörg Armbruster ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen und Mittleren Osten, berichtete vom Tahrir-Platz in Kairo ebenso wie aus Aleppo, wo er 2013 angeschossen wurde. Juliane Pfordte vom Institut für Auslandsbeziehungen sprach mit ihm über seine Arbeit, die Erfahrung der eigenen Verletzbarkeit sowie die Anforderungen und Zwänge journalistischer Praxis.

Der irische Journalist Patrick Cockburn berichtet für die britische Zeitung The Independent seit vielen Jahren aus Irak und Syrien. Foto: The Guardian mit Genehmigung (C)

„Der Islamische Staat steht unter Druck, aber er implodiert nicht“

Von | | Interviews, Irak, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Patrick Cockburn, eine Ikone des britischen Journalismus, berichtet seit Jahrzehnten aus dem Nahen Osten. Gerade aus dem Nordirak zurück gekehrt, spricht er im Alsharq-Interview über den Islamischen Staat (IS), die Grenzen der Nahost-Berichterstattung und eine Zukunft mit Assad.

Auch die Weideflächen in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyarī im Südosten des Iran sind ein möglicher Ort für das geplante atomare Endlager. Photo: Hamed Saber/Flickr (CC-BY-2.0)

Iran startet Atomendlager-Suche

Von | | In Kürze, Iran | Kein Kommentar

Die Unterschriften unter dem finalen Atomabkommen sind noch gar nicht gesetzt, da macht Teheran schon den nächsten Schritt: Iran startet seine Suche nach einem Endlager für den nuklearen Abfall. Umweltminister Mohammad Sabzi kündigte an, die Regierung werde in allen Provinzen ergebnisoffen nach einem geeigneten Standort suchen.

Foto: (C) Tobias Pietsch

Seite an Seite, bis der Messias kommt

Von | | Interviews, Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Yoseph Daitsh ist strenggläubiger Jude und einer der einflussreichsten Männer Jerusalems. Im Alsharq-Interview sprach der Erste Vizebürgermeister der Stadt vergangenes Jahr über religiöse Spannungen, seine ultraorthodoxe Wählerschaft und die ersehnte Rückkehr des Messias. Anlässlich der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen gibt das Interview Einblick in die Politik der Ultraorthodoxen im Land.

Screenshot der Facebookseite von "L'oranais": Hier ist Kritik noch möglich.

Der algerische Film „l’Oranais“ drückt da, wo es wehtut

Von | | Algerien, Nordafrika, Rezension | Kein Kommentar

Freundschaft, Verrat, Desillusion und Korruption. In seinem Film L’Oranais („Der Mann aus Oran“) zeichnet der in Frankreich aufgewachsene algerische Regisseur Lyes Salem ein dramatisches und erschreckend präzises Bild einer bisher in Filmen kaum behandelten Zeit der algerischen Geschichte: zwischen der Unabhängigkeit und der Entstehung der Berberbewegung in den 1980er Jahren. Von Manuela Schweizer

Wahlen bei den israelischen Streitkräften. Foto: IDF (CC BY-NC 2.0)

Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

Von | | Israel, Jordanien, Libanon, Mashreq, Oman, Palästina, Presseschau, VAE / Dubai, Wahlen | Kein Kommentar

Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern. 

Demonstranten in der syrischen Stadt Kafrnabel als Beispiel für kreativen Protest. Doch weil sich die Welt auf Da’esh konzentriert, finden viele AktivistInnen immer weniger Gehör. Foto: Flickr/Freedom House (CC BY 2.0)

Der “Islamische Staat” und die angebliche Alternativlosigkeit in Syrien

Von | | Analyse, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Vor vier Jahren begann in Syrien der Aufstand gegen das Assad-Regime. Die Diskussionen darüber beschränken sich hierzulande häufig auf den Krieg gegen den Terror und die Rolle von IS-AktivistInnen aus Europa und den USA. Wie im Irak verliert die internationale Politik daher auch die Situation vieler SyrerInnen vor Ort aus den Augen. So haben dominierende weiterlesen…