Luftangriff in Sanaa, Jemen, am 11. Mai 2015. Foto: Ibrahem Qasim/Flickr (cc-by-sa 2.0)

Eiertanz in Saudi-Arabien: Von Merkel, Menschenrechten und Munitionsfabriken

Von | | Jemen, Kommentar, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Merkels Besuch in Saudi-Arabien läutet ein neues Kapitel bilateraler Zusammenarbeit ein. Gleichzeitig verschlechtert sich die Menschenrechtslage im Land und die saudische Luftwaffe bombardiert die jemenitische Zivilbevölkerung, die Kriegsverbrechen gleichkommen. Deutschland sollte seinen wachsenden Einfluss besser nutzen, kommentiert Hauke Waszkewitz.

Die Presse im Nahen Osten ist ganz hingerissen vom "neuen Jüngling Frankreichs" - zumindest teilweise. Foto: WORLD ECONOMIC FORUM/swiss-image.ch/Michele Limina/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Presseschau zur Wahl Macrons: Der Nahe Osten ist erleichtert bis entzückt

Von | | Ägypten, Algerien, Frankreich, Iran, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Presseschau, Syrien, Tunesien | Kein Kommentar

Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Amina Nolte, Maryam Roosta und Hauke Waszkewitz.

Will Präsident bleiben und weiter Reden halten wie hier bei den Vereinten Nationen: Hassan Rohani. / Wants to remain president and deliver speeches to the United Nations like in this picture: Hassan Rohani. Photo: UN Photo/Loey Felipe/Flickr (cc-by-nc-nd-2.0)

Wer sind die Kandidaten bei der iranischen Präsidentschaftswahl?

Von | | Iran, Persönlichkeiten, Wahlen | Kein Kommentar

Nachdem etliche Menschen für die anstehenden Präsidentschaftswahlen in Iran kandidiert hatten, lies der Wächterrat sechs Kandidaten zu. Dazu zählen der aktuelle Präsident, sein Vize sowie Teherans Bürgermeister. Sufi Farhang stellt zehn Tage vor den Wahlen die aussichtsreichsten Kandidaten vor. English version included.

Mehr als 4000 Menschen kamen zum Alternativen Gedenktag in Tel Aviv. Foto: Tatjana Gitlis/CfP

Der „Alternative Gedenktag“ – Umstritten in Israel, hoffnungsvoll in Kreuzberg

Von | | Deutschland, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Die israelisch-palästinensische Friedensbewegung Combatants for Peace veranstaltet einen Alternativen Gedenktag für die Opfer des Nahostkonflikts. In Tel Aviv erntet sie dafür blanken Hass, in Berlin zeigte ein Film, wie es auch gehen kann. Von Raphael Nabholz und Sophie Hoevelmann.

"An den Universitäten findet die junge Generation: Alles bleibt beim Alten. Das ist langweilig für die Studenten. Eine kulturelle Wüste", sagt Ali Amiri. Das Bild zeigt eine Universität in Kabul. Foto: Michael Foley/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Interview mit Ali Amiri: „Es fehlt eine Strategie gegen den islamischen Extremismus in Afghanistan“

Von | | Afghanistan | Kein Kommentar

Der afghanische Philosoph und Islamwissenschaftler Ali Amiri erklärt im Gespräch mit Martin Gerner, warum er noch immer Hoffnung für sein Land hat, wie er das Verhältnis zwischen Islam und Demokratie sieht und wie die Dschihadisten in Afghanistan effektiver bekämpft werden könnten.  

Erdogan-Plakat mit dem Hashtag #Evet (=ja) bei einer Demonstration. Am Ende hat sich "Evet" beim Referendum in der Türkei knapp durchgesetzt. Foto: Erik de Haan/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Presseschau zum Türkei-Referendum: „Ein anstrengender Triumph“

Von | | Medien, Presseschau, Türkei | Kein Kommentar

Nicht nur die Türkei ist gespaltener Meinung über das Verfassungsreferendum – auch die Kommentatoren im Nahen Osten sind sich nicht einig, was von der knappen Mehrheit für die Reform zu halten ist. Stimmen, gesammelt von Diana Beck, Hannah Becker, Salah Abu Ein, Lea Frehse, Klara Miran Ipek, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub und Hauke weiterlesen…

“Fatah und Hamas können einfach nicht zusammen arbeiten”

Von | | Hamas, Interviews, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Sa’d Nimr, Dozent an der Birzeit Universität, gibt im Interview mit Alsharq einen Einblick in das palästinensische Politikgeschehen, dessen innere Spaltung und Beziehungen nach außen. Er fordert mehr Mut von allen Beteiligten. 

Szene aus der Performance Above Zero im Sunflower Theatre in Beirut, die von Ettijahat – Independent Culture gefördert wurde. Die Aufführung fand im April 2016 im Rahmen der Veranstaltung Focus Syria statt. Bild: Antoine Entabi.

Syrische Kunst und sozialer Wandel: „Kunst hilft uns, die Zukunft des Landes neu zu denken“

Von | | Kultur, Syrien | Kein Kommentar

Syriens Kulturszene wird seit 2011 immer weiter in Mitleidenschaft des Konflikts gezogen. Ettijahat – Independent Culture versucht, Rahmenbedingungen für die Arbeit syrischer Künstler_innen zu schaffen. Mit Leonie Harsch spricht der Direktor in Beirut über die Bedeutung von Kunst in politischen Prozessen und ihren Einfluss auf Diskurse über Flucht. English version included

Boykott den Boykottierenden: Israel verschärft sein Einreisegesetz

Von | | Israel | Kein Kommentar

Eine Ergänzung im israelischen Einreisegesetz lässt Personen, die sich für den Boykott Israels einsetzen, nicht mehr ins Land reisen. Die möglichen Folgen und Auswirkungen dieses Schritts auf Kritiker und Gegner der israelischen Politik werfen die Frage auf, ob Israel von dieser Maßnahme profitiert oder vielmehr neue Argumente für seine Gegner schafft. Von Julia Lex.