Boykott den Boykottierenden: Israel verschärft sein Einreisegesetz

Von | | Israel | Kein Kommentar

Eine Ergänzung im israelischen Einreisegesetz lässt Personen, die sich für den Boykott Israels einsetzen, nicht mehr ins Land reisen. Die möglichen Folgen und Auswirkungen dieses Schritts auf Kritiker und Gegner der israelischen Politik werfen die Frage auf, ob Israel von dieser Maßnahme profitiert oder vielmehr neue Argumente für seine Gegner schafft. Von Julia Lex.

Die aktuelle Wahlrechtsdebatte im Libanon: Katastrophe mit Ansage

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Im Juni soll im Libanon endlich das Parlament neu gewählt werden, aber noch kann sich das politische Establishment nicht auf ein Wahlrecht einigen. Zu groß sind die Interessenskonflikte zwischen den einzelnen Lagern. Es ist zu befürchten, dass die Zedernrepublik in ihre nächste fundamentale politische Krise stürzt. Von Sebastian Gerlach.

Sundus Azzeh (Youth Against Settlements) in der Diskussion mit dem Publikum. Foto: Eva Sperschneider

Alsharq-Veranstaltung: Gewaltfrei und gemeinsam gegen die Besatzung

Von | | Alsharq-Veranstaltung, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Widerstand gegen Israels Besetzung des Westjordanlands, ohne sich auf den Teufelskreis der Gewalt einzulassen – zwei Initiativen erklärten bei einer Alsharq-Veranstaltung, wie das geht. Ein Teilnehmer nannte Gewaltfreiheit „fast schon etwas Spirituelles“. Von Sophie Hoevelmann und Eva Sperschneider.

Demonstranten vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Hadi Ahmady.

Afghanen in Deutschland: „Als ob wir in den Tod geschickt werden“

Von | | Afghanistan | Kein Kommentar

Über afghanische Geflüchtete wird in Deutschland schon lange gesprochen – abschieben, nicht abschieben, und wenn ja, wen und in welche Regionen… Aber was denken eigentlich die Betroffenen selbst? Mohsen Hassani hat bei einer Demonstration mit einigen von ihnen gesprochen.

Als „Beginn des amerikanischen Frühlings“ bezeichnet ein kuwaitischer Journalist die Proteste gegen das Einreiseverbot in den USA. Das Bild zeigt Demonstranten in Minneapolis, Minnesota. Foto: Flickr/Fibonacci Blue (CC-BY 2.0)

Reaktionen auf Trumps Einreiseverbot: „Rassistisch und faschistoid“

Von | | Presseschau, USA | Kein Kommentar

Mit Entsetzen nahmen weite Teile der Welt die Entscheidung der US-Regierung auf, Menschen aus sieben mehrheitlich islamischen Ländern die Einreise zu verweigern. Auch wenn das Verbot nun ausgesetzt ist, im Nahen Osten scheint die Stimmung gegen Trump zu kippen. Stimmen aus Medien und von Betroffenen, gesammelt von Christoph Sydow, Bodo Straub und Sören Faika.

Hier war auch schonmal mehr los: Die Pyramiden von Gizeh. Foto: Parham Kouloubandi

Kairo: Auf der Suche nach den Früchten der Revolution

Von | | Ägypten | Kein Kommentar

In Kairo hat sich sechs Jahre nach der Revolution viel geändert – nicht unbedingt zum Guten. Das Land wankt unter einer schwächelnden Wirtschaft, während alle Forderungen nach politischer Freiheit Stück für Stück verhallen. Parham Kouloubandi hat die Stadt besucht und schildert hier seine Eindrücke.

Khaled Abboud - hat er gerade zugegeben, dass das Assad-Regime den Islamischen Staat steuert? So einfach ist es dann auch nicht. Screenshot: Alsharq

Ein Assad-Vertrauter gibt zu: Syrische Geheimdienste beeinflussen den IS. Oder?

Von | | Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Khaled Abboud erklärt im Staatsfernsehen, syrische Geheimdienste hätten den sogenannten Islamischen Staat infiltriert. Das Interview wird vielfach als Geständnis interpretiert, das syrische Regime würde die Terrororganisation unmittelbar manipulieren. Tatsächlich folgt Abboud aber ganz der Strategie des Präsidenten: „Inszeniere Dich so, als seist Du unverzichtbar.“ Von Lars Hauch.

"My name is nobody" heißt dieses Bild. Der Protagonist in Abbas Khiders Roman "Ohrfeige" will aber jemand sein, will erzählen, von seinen Erfahrungen als Geflüchteter in Deutschland. Foto: Sara Biljana Gaon/Flickr (cc-by-2.0)

Vom Leben als Flüchtling in Bayern. Abbas Khiders Roman „Ohrfeige“- Eine Rezension

Von | | Rezension | Kein Kommentar

Bücher über Flucht und Flüchtlinge aus deutscher Sicht gibt es viele. Belletristik, die Flucht und Asyl aus Sicht der Betroffen schildern, findet sich aber nur selten. Eine Ausnahme bildet der Roman „Ohrfeige“ des Deutsch-Irakischen Autors Abbas Khider. Henning Schmidt hat das Buch gelesen, das keine Erfolgsgeschichte erzählt.

Ein Flüchtlingslager in Afghanistan. Aus 31 der 34 Provinzen im Land sind laut UNHCR Menschen innerhalb Afghanistans auf der Flucht. Grund ist die schlechte Sicherheitslage. Foto: Flickr/Lauras Eye (CC BY-ND 2.0)

Der UNHCR-Bericht zu Afghanistan: Nächste allgemeine Verunsicherung

Von | | Afghanistan | Kein Kommentar

Die Argumente werden erdrückender: Selbst ein von der Bundesregierung beauftragter Bericht sagt, die Sicherheitslage in Afghanistan habe sich erneut verschlechtert. Anscheinend unbeirrt will die Regierung weiter abgelehnte afghanische Asylbewerber abschieben. Von Thomas Ruttig

Szene im Flüchtlingslager. Foto: Kilian Foerster

„Das Wichtigste in unserem Leben ist Bildung“ – Eindrücke aus einem Flüchtlingscamp in Irakisch-Kurdistan

Von | | Irak, Mashreq | Kein Kommentar

Vor zwei Jahren war der Fotograf Kilian Foerster das erste Mal im Flüchtlingslager Chamishko Camp im kurdischen Nordirak. Damals gab es im ganzen Camp keine Schule. Das hat sich mittlerweile geändert, wie er bei seinem jetzigen Besuch feststellte, aber die Ungewissheit ist geblieben. Mit diesem Beitrag verabschieden wir uns bis Mitte Januar in die Winterpause.