Die Folgen des Juni-Kriegs 1967 für Israel

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Teil drei unseres historischen Abrisses: Aus israelischer Perspektive schien die Besitznahme der im Juni-Krieg eroberten Gebiete zunächst eine Erfolgsgeschichte, zwischen den Gebieten dies- und jenseits der Grünen Linie gab es regen Austausch. Die politische Elite sprach von „aufgeklärter Besatzung“ – und verkannte das paternalistische Wesen ihrer Fremdherrschaft. Widerstand ließ nicht lange auf sich warten. Von Christoph weiterlesen…

"Begegne deinem Feind mit Frieden, nicht Krieg". Qutaiba Abdelhaq spielt in Zains Ramadan-Video einen zum Guten bekehrten Selbstmordattentäter. Foto: Screenshot des Videos.

Interview mit Qutaiba Abdelhaq: „Das Video erzählt eine unbeschreiblich schöne Nachricht“

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Zu Beginn des Ramadan hat die Telekommunikationsfirma Zain ein Musikvideo veröffentlicht, das viral durch die Decke ging und international als Botschaft gegen Extremismus und Gewalt gehypet wurde. Sharqistin Laura Overmeyer sprach mit Qutaiba Abdelhaq, dem jordanischen Schauspieler, der die tragende Rolle des zum Guten bekehrten Selbstmordattentäters spielt.

Ein Dingo im Kampfgebiet. Deutlich zu erkennen ist das Eiserne Kreuz der Bundeswehr an der Wagenseite. Youtube-Screenshot.

Kurden bekämpfen Kurden – offenbar mit deutschen Waffen

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Peshmerga der kurdischen Regionalregierung im Irak bekämpfen den IS, mit deutscher Unterstützung. Doch sie gehen auch gegen PKK-nahe kurdische Gruppen vor. Und immer mehr deutet darauf hin, dass die Waffenlieferungen aus Deutschland auch bei diesen Kämpfen zum Einsatz kommen. Von Adrian Paukstat.

Der Krieg trieb die Menschen in der ganzen Welt auf die Straße. Links der Aufruf der jüdischen Dienstleistungsorganisation Bnai Britz für eine Demo in Hollywood, rechts der Bericht von Protesten gegen Nassers Rücktritt in Algerien. (Bnai Brith vom 9. Juni 1967/Al-Moudjahid vom 10. Juni 1967). Grafik: Tobias Pietsch

Stell Dir vor, es ist Kriegsende und kaum einer schreibt es – Fortsetzung der Presseschau zu 1967

Von | | Ägypten, Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Libanon, Medien, Palästina, Presseschau, Russland, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien, USA | Kein Kommentar

Arabische Medien bezichtigen die USA, in den Krieg von 1967 einzugreifen, glauben fest an einen zukünftigen Sieg über Israel und freuen sich über Nassers Rücktritt vom Rücktritt. Die Niederlage einzugestehen fällt schwer. Israels Botschaft in Moskau packt derweil Koffer. Der zweite Teil der historischen Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, weiterlesen…

Protestzug der Hausangestellten am 1. Mai in Beirut. Foto: Anti-Racism Movement

Hausangestellte im Libanon: „Die Zeit des Schweigens ist vorbei“

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Schätzungsweise 250.000 afrikanische und asiatische Hausangestellte leben und arbeiten im Libanon. Sie haben kaum Rechte und sind den Familien, in denen sie arbeiten, teilweise völlig ausgeliefert. Aber mit kreativen Aktionen leisten Aktivist*innen online wie offline Widerstand – auch heute, am International Domestic Workers‘ Day. Von Anna-Theresa Bachmann.

Graffiti in Istanbul. Foto: Oliver Schnücker/Flickr (cc-by-nc 2.0)

Die kollektive Depression, oder: Was in der Türkei vom zivilgesellschaftlichen Aufstand übrig blieb

Von | | Türkei | Kein Kommentar

Shrinking spaces – das Schlagwort für das Schrumpfen zivilgesellschaftlicher Räume in vielen Ländern der Welt. Auch in der Türkei leiden zivilgesellschaftliche Organisationen unter den Folgen staatlicher Repression. Viele NGOs wurden verboten oder ihre Mitglieder inhaftiert – aber unter dem Druck entstehen vereinzelt auch ungewohnte Allianzen. Von Kristian Brakel.

„Unsere Truppen dringen in Israel ein", titelte die ägyptische Al-Akhbar am 6. Juni 1967, dazu eine Karte mit roten Pfeilen, die den angeblichen Einmarsch dokumentieren sollte. Die Maariv aus Israel schrieb dagegen: „Die IDF haben einen brillanten Sieg errungen." Grafik: Tobias Pietsch.

Der Kriegsbeginn 1967 in der Nahost-Presse: Euphorie überall

Von | | Ägypten, Algerien, Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Libanon, Palästina, Presseschau, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien | Kein Kommentar

Siegessicher berichteten arabische Medien über den Beginn des Kriegs vor 50 Jahren – denn kaum jemand wusste, dass die arabischen Truppen zu dem Zeitpunkt schon so gut wie geschlagen waren. In Israel war die Presse dagegen voller Sarkasmus. Eine historische Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, Doron Gilad, Patrick Manolli, weiterlesen…

Von weiter weg betrachtet scheinen die Unterschiede nicht so bedeutend - aber tatsächlich erlebt Katar (der große Zipfel oben links) mit Saudi-Arabien (die Landmasse unten links), den Vereinigten Arabischen Emiraten (der Zipfel rechts) und Bahrain (die Insel über Katar) gerade eine ernste Krise. Nur scheinbar geht es um das Land unter den Wolken, Iran. Und Ägypten (nicht im Bild) mischt auch noch mit. Foto: Stuart Rankin/Flickr (cc-by nc 2.0)

Gründe für die Krise um Katar – es geht nicht nur um Trump, Saudi-Arabien und Iran

Von | | Ägypten, Bahrain, Qatar, Saudi-Arabien, VAE / Dubai | Kein Kommentar

Die diplomatische Krise auf der Arabischen Halbinsel spitzt sich zu. Ägypten, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain haben alle diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, aber die Allianz der Katar-Gegner auch höchst zerbrechlich, analysiert Parham Kouloubandi.

Gehen gerade den ägyptisch-jordanischen Verteidigungspakt unterzeichnen: König Hussein (links) und Gamal Abdel Nasser (Mitte) am 30. Mai 1967. Rechts Ägyptens Generalstabschef Abdel Hakim Amer. Foto: Not credited, Bibliotheca Alexandrina, Public Domain, Wikicommons

Wie es 1967 zum Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn kam

Von | | Ägypten, Israel, Jordanien, Palästina, Syrien | Kein Kommentar

Die Folgen waren dramatisch, die Entstehung zum Teil chaotisch: Israel und drei seiner Nachbarstaaten zogen vor 50 Jahren in einen Krieg, den kaum jemand so richtig wollte, aber alle gemeinsam provozierten. Christoph Dinkelaker und Tobias Zumbrägel stellen drei Schlüsselereignisse vor.

Luftangriff in Sanaa, Jemen, am 11. Mai 2015. Foto: Ibrahem Qasim/Flickr (cc-by-sa 2.0)

Eiertanz in Saudi-Arabien: Von Merkel, Menschenrechten und Munitionsfabriken

Von | | Jemen, Kommentar, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Merkels Besuch in Saudi-Arabien läutet ein neues Kapitel bilateraler Zusammenarbeit ein. Gleichzeitig verschlechtert sich die Menschenrechtslage im Land und die saudische Luftwaffe bombardiert die jemenitische Zivilbevölkerung, die Kriegsverbrechen gleichkommen. Deutschland sollte seinen wachsenden Einfluss besser nutzen, kommentiert Hauke Waszkewitz.