Mit saudischer Finanzhilfe wird ein Bild konstruiert: Hier vom gerade verstorbenen König Abdullah als Friedensnobelpreiskandidat. Foto: Abdulrahman Al-Zahrani (flickr, CC BY-NC-SA 2.0)

Ein Herz für Ägypten?! – Die Auswirkungen von Finanzhilfe aus dem Golf

Von | | Ägypten, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Seit dem sogenannten „Arabischen Frühling“ hat der Geldfluss aus den Monarchien der Golfregionen in andere arabische Staaten massiv zugenommen. Dabei geht es nicht vordergründig darum, der Bevölkerung bessere Lebensbedingungen zu bieten. Vielmehr werden dabei regionale Machtverhältnisse ausgehandelt, wie das Beispiel Ägypten eindrucksvoll belegt. Von Tobias Zumbrägel

Der ägyptische Superstar Khaled Abol Naga spielt die Hauptrolle in Eyes of a Thief. Foto: Salah Hannoun.

Filmvorführung: Europa-Premiere von „Eyes of a Thief“ in Berlin

Von | | Alsharq-Veranstaltung, In eigener Sache, In Kürze, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Organisiert von Alsharq und der Friedrich-Ebert-Stiftung feiert der preisgekrönte palästinensische Film „Eyes of a Thief“ in Berlin Europa-Premiere. Ein Film über gesellschaftliche Zwänge, Liebe und Eifersucht – und das Leben unter der Besatzung, der die Protagonist_innen auf unterschiedlichste Weise begegnen.

Szene aus dem Film "Dancing in Jaffa", Foto: www.dancinginjaffa.com

„Dancing in Jaffa“: Gesellschaftsgrenzen überwinden, nicht aber den Nahostkonflikt

Von | | Israel, Kultur | Kein Kommentar

In Jaffa leben Muslime, Juden und Christen in Parallelgesellschaften nebeneinander her. Lässt klassischer Tanz sie aufeinander zugehen? Ein spannender Dokumentarfilm erzählt, wie ein Tanzweltmeister arabische und jüdische Schüler/innen dazu bringen möchte, miteinander zu tanzen – doch der Film scheitert am eigenen Anspruch. Eine Rezension von Tobias Raschke.

Der Muslimbruder Mursi gewinnt die ägyptischen Präsidentschaftswahlen (2012). Foto: J. Rashad (CC BY-NC-SA 2.0)

Die Muslimbruderschaft in Ägypten – Demokraten unter Vorbehalt. Eine Rezension

Von | | Ägypten, Buchvorstellung, Mashreq, Religion | Kein Kommentar

Der kometenhafte Aufstieg der ägyptischen Muslimbrüder nach dem Sturz Mubaraks 2011 faszinierte die Welt ebenso wie ihr tiefer Fall im Sommer 2013. Doch was verbirgt sich dahinter? In ihrem Werk „Die Muslimbruderschaft – Porträt einer mächtigen Verbindung“ macht Annette Ranko die Bruderschaft, ihre Geschichte und Programm einem breiten Publikum zugänglich. Eine Rezension von Henning Schmidt

"Reflections": Blurred lines oder neue Formen? Foto: Kevin Dooley (CC BY 2.0 DE)

Berichterstattung über Charlie Hebdo: Islam, Gewalt und das Problem der Kontextualisierung

Von | | Deutschland, Hintergrund, Medien | Kein Kommentar

Auch nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo diskutieren Politiker, Journalisten und Experten: Kommt die Gewalt nun aus dem Islam, oder ist er eine Religion des Friedens? Aber statt solch oberflächliche Debatten zu führen, wäre es gewinnbringender, die Formen öffentlicher Kommunikation genauer zu betrachten. Von Nils Riecken

Momentaufnahme aus Tel Aviv - Bewegung, Stillstand, Rückschritt? Photo: Götz Keller (Flickr/CC BY-NC 2.0)

Stephan Grigat „Die Einsamkeit Israels“: Wenn Ideologiekritik zur Ideologie wird

Von | | Israel, Rezension | Kein Kommentar

In seinem neuen Buch präsentiert Stephan Grigat scharfe Polemik gegen Kritik an Israel, linke Kräfte sowie westliche „Beschwichtigungspolitik“ gegenüber Iran. Viel Neues weiß Grigat dabei nicht zu sagen. Adrian Paukstat über ein Dokument intellektueller Stagnation

Putin und Rohani verhandeln über iranisches Atomprogramm und Syrien-Konflikt (Foto: kremlin.ru, Wikipedia, CC BY 3.0)

Irandiplomatie im Zeichen der Krise mit Russland

Von | | Iran, Iran/Türkei | Kein Kommentar

Obwohl die Ukrainekrise so manch russisches Außenhandelsprojekt auf Eis legen dürfte, sind die Atomverhandlungen mit Iran eine der wenigen Ausnahmen, in denen eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Westen fortbesteht – nicht zuletzt aus Russlands eigenem sicherheitspolitischen Interesse. Von Moritz Pieper

"Je suis Charlie" - Titelseite der libanesischen Tageszeitung "al-Mustaqbal" am 9. Januar 2015. Foto: Screenshot

Presseschau zum Anschlag auf Charlie Hebdo: “Frankreich im Krieg”

Von | | Algerien, Hizbollah, Iran, Iran/Türkei, Israel, Libanon, Mashreq, Medien, Nordafrika, Presseschau | Kein Kommentar

Der Anschlag auf Charlie Hebdo hat auch im Nahen Osten Bestürzung hervorgerufen. Politiker und Journalisten drücken ihre Solidarität mit den Opfern aus – und stellen den Angriff in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror in der Region. Auch „Pegida“ kommt zur Sprache.

Demonstration nach Charlie Hebdo in Paris: "Freie Meinungsäußerung ist unsterblich" ist auf dem Plakat zu lesen

Zu Hause, Paris. Einsichten einer schwarzen Woche

Von | | Deutschland, Europa, Frankreich, Meinung | Kein Kommentar

Das Attentat auf das Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris beschäftigt die Menschen in Europa, ungeachtet ihres sozialen Hintergrundes – doch nur von Muslim_innen wird erwartet, sich klar zu distanzieren. Wie man sich fühlt als in Deutschland lebender Muslim zwischen Mitgefühl für die Opfer und Generalverdacht beschreibt aus einer sehr persönlichen Perspektive Mohamed Lamrabet.

Jahresrückblick Alsharq 2014

Von | | In eigener Sache, In Kürze | Kein Kommentar

Liebe Leserinnen und Leser,  2014 war ein besonderes Jahr für Alsharq. In vielen Bereichen sind wir ein ganzes Stück weitergekommen. Ein Büro in Berlin, selbstorganisierte Diskussionversanstaltungen, neue Reiseziele, neue Sharqist_innen, mehr Artikel. Hier unser kompakter Jahresrückblick: 

Sabrine Omar vor dem Bild ihres entführten Mannes. Foto: Livia Gerster.

Geiseldrama im Libanon – der “Islamische Staat” ist nicht weit

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Im Libanon wird die Angst vor dem „Islamischen Staat“ immer konkreter: Zwei libanesische Soldaten wurden bereits enthauptet, über 20 weitere Geiseln sind in ihrer Gewalt. Nun hat die Regierung neue Verhandlungen angekündigt, doch die Familien der Geiseln haben wenig Hoffnung. Im syrisch-libanesischen Grenzgebiet rückt der IS derweil immer weiter vor. Livia Gerster berichtet aus Beirut.

Titelfoto

The Tangled Nature of Iraq’s Fight against the “Islamic State”

Von | | Hintergrund, Irak | Kein Kommentar

Its never-ending cruelties overshadow the causes that made the “Islamic State” emerge in Iraq in the first place; the systematic social and political marginalization of the Sunni population. Even after the rise of “IS” Shi’i militias allied with the Iraqi government are still involved in large-scale atrocities against Sunni civilians. By David Jordan

"Die erwachte Zivilgesellschaft ist das verkannte, oftmals unspektakuläre, alltägliche, kleinformatige und damit wenig medientaugliche Kernelement dessen, was gemeinhin als 'Arabischer Frühling' bezeichnet wird. " Demonstration im besetzten Ort Kafranbel in der syrischen Provinz Idlib. Bild: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0)

Vier Jahre “Arabischer Frühling”: Die Frage nach der Hoffnung

Von | | Mashreq | Kein Kommentar

Vor vier Jahren löste Mohammed Bouazizi mit seiner Selbstverbrennung in Tunesien den „Arabischen Frühling“ aus. Die damalige Euphorie scheint mittlerweile verflogen, doch die Ereignisse seit Ende 2010 haben einen gewaltigen Wandel vollbracht: Sie haben Europäer und arabische Despoten gezwungen, sich mit den Menschen in der arabischen Welt neu auseinander zu setzen. Ein Kommentar.