Von Christian Meier
Muhammad Sayyid Tantawi ist tot. Der einflussreiche ägyptische Islamgelehrte starb heute Morgen während einer Reise nach Saudi-Arabien. Als Großscheich der Azhar-Universität war Tantawi für viele, zum Teil kontroverse religiöse Entscheidungen verantwortlich. Ein Liberaler aber war er nicht
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Mittwoch, 10. März 2010
Sicherheit in Blau und Grün
Von Katharina Plutta
Der Aufbau eines Sicherheitsapparates gehört zu den Voraussetzungen für die Schaffung eines palästinensischen Staates. Die Förderprogramme von EU und USA setzen aber ganz unterschiedliche Prioritäten und werfen Fragen auf: Wer muss eigentlich vor wem geschützt werden und wer bezahlt dafür?
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Der Aufbau eines Sicherheitsapparates gehört zu den Voraussetzungen für die Schaffung eines palästinensischen Staates. Die Förderprogramme von EU und USA setzen aber ganz unterschiedliche Prioritäten und werfen Fragen auf: Wer muss eigentlich vor wem geschützt werden und wer bezahlt dafür?
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Dienstag, 9. März 2010
Das zähe Ringen um gleiche Rechte
Von Lisa Paping
Bei der Gesetzgebung zu Frauenrechten in den islamischen Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas hat sich im letzten Jahrzehnt einiges getan. Bei Reformversuchen, die die Stellung der Frau stärken, prallen regelmäßig islamische Werte, konservative Rollenbilder und moderne Lebensstile aufeinander und zeigen ein widersprüchliches Puzzle-Bild der Realität. Beispielhaft sollen die Frauenpolitik und der Stand der Frauenrechte in Marokko und Ägypten verglichen werden. Während Marokko eine reformorientierte Strategie verfolgt, ist Ägypten noch stark in konservativen reformhemmenden Strukturen gefangen; jedoch in beiden Ländern stoßen Reformen vor allem in der gesellschaftlichen Wirklichkeit an ihre Grenzen.
Bei der Gesetzgebung zu Frauenrechten in den islamischen Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas hat sich im letzten Jahrzehnt einiges getan. Bei Reformversuchen, die die Stellung der Frau stärken, prallen regelmäßig islamische Werte, konservative Rollenbilder und moderne Lebensstile aufeinander und zeigen ein widersprüchliches Puzzle-Bild der Realität. Beispielhaft sollen die Frauenpolitik und der Stand der Frauenrechte in Marokko und Ägypten verglichen werden. Während Marokko eine reformorientierte Strategie verfolgt, ist Ägypten noch stark in konservativen reformhemmenden Strukturen gefangen; jedoch in beiden Ländern stoßen Reformen vor allem in der gesellschaftlichen Wirklichkeit an ihre Grenzen.
Montag, 8. März 2010
Quoten und Querelen - Frauen in der Fatah
Liebe Leser,
zum Weltfrauentag erscheint heute ein Beitrag von Judith Althaus zu Aktivistinnen in der palästinensischen Fatah.
Aktivistinnen feiern die erstmalige Berufung einer Frau zur Provinzgouverneurin in den palästinensischen Gebieten. Innerhalb der Fatah spielen Frauen seit jeher eine aktive Rolle, bekleiden aber selten hohe politische Ämter. Vielen Politikerinnen macht gerade die Quotenregelung zu schaffen
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zum Weltfrauentag erscheint heute ein Beitrag von Judith Althaus zu Aktivistinnen in der palästinensischen Fatah.
Aktivistinnen feiern die erstmalige Berufung einer Frau zur Provinzgouverneurin in den palästinensischen Gebieten. Innerhalb der Fatah spielen Frauen seit jeher eine aktive Rolle, bekleiden aber selten hohe politische Ämter. Vielen Politikerinnen macht gerade die Quotenregelung zu schaffen
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Samstag, 6. März 2010
Saudi-Arabien: Ein Königreich im Wandel?
Liebe Leserinnen und Leser,gestattet uns ein wenig Werbung in eigener Sache zu betreiben. Im Folgenden soll ein Band über dynamische, interne Prozesse in Saudi-Arabien vorgestellt werden, zu dem ich mit einem Aufsatz zur Situation der schiitischen Minderheit im Königreich beigetragen habe.
Mit dem Königreich Saudi-Arabien werden die meisten einige wenige Schlagwörter verbinden: Etwa den vermeintlich unendlichen Reichtum, der auf den weltweit größten bekannten Ölreserven beruht. Oder die scheinbar unmenschliche Unterdrückung der Frau durch ein ohnehin autoritäres System. Schließlich das Königreich als Hort eines gewaltbereiten islamischen Fundamentalismus, nicht von ungefähr waren die Attentäter vom 11. September überwiegend Saudis.
Die Realität stellt sich differenzierter dar: Die Autorinnen und Autoren des Bands setzen sich mit innergesellschaftlichen Debatten und Veränderungen in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur auseinander, die in den hießigen Medien gerne übersehen beziehungsweise ausschließlich negativ wahrgenommen werden. Beispielsweise nimmt sich Julia Clauß "Literarischen Grenzgängen" in Form des neuen saudischen Romans an. Philipp Dehnes und Larissa Schmids Beiträge beschäftigen sich dagegen auf unvoreingenommene Weise mit der saudische Geschlechterpolitik und der Situation von Arbeitsmigranten. Schließlich werden aktuelle politische Debatten in Saudi-Arabien aufgegriffen: Exemplarisch sei auf Frauke Drewes Aufsatz verwiesen, der das Refrompotential des Nationalen Dialogforums untersucht.
In den kommenden Wochen werden einige Autorinnen und Autoren ihr Thema auf Alsharq vorstellen.
"Saudi-Arabien: Ein Königreich im Wandel?" ist in wenigen Wochen im Handel erhältlich. Heraususgeberin ist Ulrike Freitag, Professorin für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Leiterin des Zentrums Moderner Orient in Berlin.
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Donnerstag, 4. März 2010
Vor der Parlamentswahl im Irak
An diesem Sonntag, dem 07. März sind knapp 19 Millionen Iraker aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Bei den dritten Parlamentswahlen seit dem Sturz Saddam Husseins 2003 werden insgesamt 325 Abgeordnete gewählt. Aller Voraussicht nach sind diese Parlamentswahlen zugleich die letzten vor dem Abzug der amerikanischen Kampftruppen aus dem Irak. Die Wahlen erfolgen auf der Grundlage eines reformierten Wahlgesetzes, über das es im Vorfeld erhitzte Diskussionen gab, die zu einer Verlegung des ursprünglich für Januar geplanten Urnengangs geführt hatten. Neu ist zum Einen die Zahl der Abgeordneten - 325 statt 275. Neu ist zum zweiten die Tatsache, dass mit Ausnahme der kurdischen Allianz alle großen Parteien mit offenen Listen antreten, das heißt, dass der Wähler anders als etwa mit der Zweitstimme in Deutschland Einfluss darauf nehmen kann, welcher Kandidat unabhängig von seinem Listenplatz ins Parlament gewählt wird. Eine weitere Neuerung ist, dass religiösen Minderheiten insgesamt acht Mandate garantiert werden – fünf davon gehen an irakische Christen und je eines an Mandäer, Schabak und Jesiden. Kriegsflüchtlinge und Exiliraker können in 16 Staaten ihre Stimme abgeben.
Mittwoch, 3. März 2010
Israel startet Image-Kampagne
Israel ist ständig darum bemüht, sein Image in der Welt zu verbessern. Dieses Bemühen ist nicht von Erfolg gekrönt. Negativschlagzeilen überwiegen: Die Gaza-Offensive „Gegossenes Blei“, der mutmaßliche Mossad-Mord in Dubai, die neusten Ausschreitungen in Hebron und Jerusalem – die Liste ließe sich endlos fortführen. Im internationalen Ausland schwindet das Ansehen Israels rapide. Damit soll nun Schluss sein. In der vergangenen Woche begann eine Kampagne, um dem jüdischen Staat zu einem besseren Ruf zu verhelfen.
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Israel
Montag, 1. März 2010
Wandel oder windige Versprechen? Jordanien diskutiert über ein neues Wahlgesetz
von Sara Mehring
Am 23. November 2009 löste König Abdallah II überraschend das jordanische Parlament auf und verschob die Neuwahlen auf Ende 2010. Diesen Aufschub begründete der König vor allem damit, dass zunächst ein neues Wahlgesetz ausgearbeitet werden solle – ein Vorhaben das gerade aus den Reihen der Muslimbruderschaft begrüßt wurde. Denn deren politischer Arm, die Islamische Aktionsfront (IAF) musste bei den vergangenen Wahlen auch wegen des aktuellen Wahlgesetzes herbe Verluste einstecken. Noch herrschen lediglich Gerüchte vor, was das veränderte Gesetz beinhalten könnte. So wird vermutet, dass künftig über eine Quotenregelung mehr Parlamentssitze mit Jordaniern palästinensischer Herkunft besetzt werden sollen. Obwohl palästinensischstämmige Jordanier einen hohen Anteil der jordanischen Gesamtbevölkerung ausmachen (geschätzt mehr als 50 Prozent), werden sie in ihrer politischen Mitbestimmung bisher diskriminiert. Doch wie ernsthaft es dem Regime in Jordanien tatsächlich mit einer umfassenden politischen Reform ist, muss skeptisch hinterfragt werden. Denn schließlich sichert das aktuelle Wahlgesetz dem König eine stabile und weitgehend loyale Basis im Parlament. Andererseits drängen die USA, als wichtigster Geldgeber Jordaniens, Amman zu mehr Demokratie. In diesem Spannungsfeld zwischen Herrschaftssicherung einerseits und wirtschaftlichen und äußeren Zwängen andererseits wird seit der Gründung des Haschemitischen Königreicheichs die Reformdebatte in Jordanien geführt.
Am 23. November 2009 löste König Abdallah II überraschend das jordanische Parlament auf und verschob die Neuwahlen auf Ende 2010. Diesen Aufschub begründete der König vor allem damit, dass zunächst ein neues Wahlgesetz ausgearbeitet werden solle – ein Vorhaben das gerade aus den Reihen der Muslimbruderschaft begrüßt wurde. Denn deren politischer Arm, die Islamische Aktionsfront (IAF) musste bei den vergangenen Wahlen auch wegen des aktuellen Wahlgesetzes herbe Verluste einstecken. Noch herrschen lediglich Gerüchte vor, was das veränderte Gesetz beinhalten könnte. So wird vermutet, dass künftig über eine Quotenregelung mehr Parlamentssitze mit Jordaniern palästinensischer Herkunft besetzt werden sollen. Obwohl palästinensischstämmige Jordanier einen hohen Anteil der jordanischen Gesamtbevölkerung ausmachen (geschätzt mehr als 50 Prozent), werden sie in ihrer politischen Mitbestimmung bisher diskriminiert. Doch wie ernsthaft es dem Regime in Jordanien tatsächlich mit einer umfassenden politischen Reform ist, muss skeptisch hinterfragt werden. Denn schließlich sichert das aktuelle Wahlgesetz dem König eine stabile und weitgehend loyale Basis im Parlament. Andererseits drängen die USA, als wichtigster Geldgeber Jordaniens, Amman zu mehr Demokratie. In diesem Spannungsfeld zwischen Herrschaftssicherung einerseits und wirtschaftlichen und äußeren Zwängen andererseits wird seit der Gründung des Haschemitischen Königreicheichs die Reformdebatte in Jordanien geführt.
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Sonntag, 28. Februar 2010
Die Vergangenheit wiegt schwer
Israel feiert Purim. Ein Grund zur Freude? Leider nicht immer. Das biblische Fest wird seit Jahren von Ausschreitungen überschattet, vor allem in Hebron. Auch dieses Jahr kam es wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und dem israelischem Militär. Der Grund: Das Massaker des jüdischen Siedlers Baruch Goldstein jährt sich zum 16. Mal und die Erklärung Benjamin Netanyahus, die Machpela Höhle in Hebron werde – ebenso wie das Grab Rachels in Betlehem – in das israelische Nationalerbe aufgenommen.
Samstag, 27. Februar 2010
Vergangener Alltag in Afghanistan
Von Johannes Manz
Der Schweizer Fotograf Herbert Maeder zeigt in seiner Ausstellung »Verborgener Zauber Afghanistans« bisher unveröffentlichte Bilder eines friedlichen Landes Ende der 1960er Jahre. Die Fotografien fangen Landschaften und Gesichter ein, und gewähren doch nur selten wirklich tiefe Einblicke
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Der Schweizer Fotograf Herbert Maeder zeigt in seiner Ausstellung »Verborgener Zauber Afghanistans« bisher unveröffentlichte Bilder eines friedlichen Landes Ende der 1960er Jahre. Die Fotografien fangen Landschaften und Gesichter ein, und gewähren doch nur selten wirklich tiefe Einblicke
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Afghanistan
Türkei: Schmerzhafte 'Demokratisierungsprozesse'
Wenn es nach Ministerpräsident Tayyip Erdoğan geht, macht die Türkei gerade bedeutende Fortschritte in ihrem Demokratisierungsprozess. Über 60 hochrangige, teils noch im Dienst befindliche Militärs wurden in dieser Woche festgenommen – beschuldigt, an der Planung eines Putsches und anderer politischer Unruhestiftungen unter dem Kennwort Balyoz (Vorschlaghammer) beteiligt gewesen zu sein. Dass Angehörige des staatstragenden Militärs kurzerhand festgenommen werden, kam in der Geschichte der Türkei bisher nicht vor und wird als politische Sensation gehandelt. Internationale Medien beschwören die Möglichkeit einer demokratischen „Tulpenrevolution“ herauf.
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Türkei
Freitag, 26. Februar 2010
Verlängerung abgelehnt: Das Militär putscht in Niger
Von Björn Zimprich
Im Niger hat das Militär den Präsidenten abgesetzt. In der Hauptstadt Niamey demonstrierten 10.000 für die Junta und auch international wird hinter vorgehaltener Hand mit dem Putsch sympathisiert, denn der einst demokratisch gewählte Präsident Tandja klebte krampfhaft an seiner Macht
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Im Niger hat das Militär den Präsidenten abgesetzt. In der Hauptstadt Niamey demonstrierten 10.000 für die Junta und auch international wird hinter vorgehaltener Hand mit dem Putsch sympathisiert, denn der einst demokratisch gewählte Präsident Tandja klebte krampfhaft an seiner Macht
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Mittwoch, 24. Februar 2010
Mohammad Bakri - Ein Bär für die Meinungsfreiheit
Es ist ein Moment der Emotionen und der Genugtuung im Kreuzberger Ballhaus in der Naunynstraße. Sichtlich bewegt nimmt der Schauspieler und Regisseur Mohammad Bakri den »Platin-Bären für die Meinungsfreiheit« entgegen – eine Auszeichnung, die von palästinensischen und israelischen Filmemachern gestiftet und verliehen wurde. Der kleine Bär würdigt einen scheinbar aussichtslosen Kampf: Bakri steht niemand geringerem als dem Staat Israel gegenüber. Weiterlesen
Dienstag, 23. Februar 2010
Update zur Libanon-Reise
Liebe Leser,
Wir freuen uns über Rückmeldungen.
Euer Alsharq-Team
es gibt Neuigkeiten bezüglich unserer Reise in den Libanon: Wir werden nun lediglich eine Reise (15.4. - 25.4.) durchführen, der zweite Termin (22.4. - 2.5.) muss aufgrund zu weniger Anmeldungen abgesagt werden.
Es gibt auch noch für die erste Reise freie Plätze, bitte meldet euch bei Interesse möglichst bald, damit wir uns logistisch auf die Gruppe einstellen können.
Der Preis mag vor allem das jüngere, weniger zahlungskräftige Publikum abschrecken. Der Libanon ist kein billiges Land, die Preise sind vergleichbar mit denen in Deutschland. Es sei jedoch nochmals daran erinnert, dass in unserem Paket, vom Flug über Frühstück und Abendessen in ausgewählten Restaurants bis hin zu Eintritts- und Trinkgeldern, sämtliche Leistungen inbegriffen sind.
Schließlich können wir aufgrund der relativ kleinen Gruppengröße und vier ortskundigen Reisebegleitern jederzeit auf individuelle Wünsche reagieren.
Wir freuen uns über Rückmeldungen.
Euer Alsharq-Team
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Libanon
Auf den Schienen der Geschichte
Die türkisch-irakische Annäherung nimmt Gestalt an. Auf den Schienen der legendären Bagdadbahn fuhr am 18. Februar 2010 seit Jahrzehnten der erste Zug zwischen beiden Ländern. Die Wiederbelebung der Strecke spiegelt ihre bewegte Geschichte - und dient doch handfesten ökonomischen Zwecken
Samstag, 20. Februar 2010
Mohamed El Baradei in Ägypten - Heimkehr eines Hoffnungsträgers
Der ehemalige IAEO-Chef Mohamed El Baradei ist am Freitag in Ägypten eingetroffen. Tausende feierten ihn enthusiastisch und hoffen auf seine Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2011. El Baradei selbst lässt die Ägypter über seine Absichten im Unklaren
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Ägypten
Die Jubelkomitees der Generäle
Von Björn Zimprich
Das letzte Jahr war turbulent für Guinea. Nachdem in den letzten Monaten noch vor dem Ausbruch eines Bürgerkriegs gewarnt wurde, stehen die Zeichen mittlerweile auf Entspannung. Die Armee kündigt Wahlen und die Übergabe der Macht an. Aber wie ernst meinen es die Generäle?
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Das letzte Jahr war turbulent für Guinea. Nachdem in den letzten Monaten noch vor dem Ausbruch eines Bürgerkriegs gewarnt wurde, stehen die Zeichen mittlerweile auf Entspannung. Die Armee kündigt Wahlen und die Übergabe der Macht an. Aber wie ernst meinen es die Generäle?
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Freitag, 19. Februar 2010
Das Babel der Gegenwart
Die deutsch-israelische Koproduktion Ajami ist für die diesjährige Oscarverleihung als bester fremdsprachiger Film nominiert worden. Das Filmdebüt des Palästinensers Scandar Copti und des Israelis Yaron Shani verbindet fünf Geschichten von Juden und Arabern, Christen und Muslimen in Ajami, einem Stadtteil von Jaffa.
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Donnerstag, 18. Februar 2010
Mysteriöser Mord auf Film und in Farbe
Von Christoph Sydow und Dominik Peters
Die große Frage dieser Tage lautet: Wer tötete Mahmud al-Mabhuh? Alles deutet auf eine Geheimdienst-Aktion hin und der Tatablauf erinnert an einen Spionage-Thriller: Ein Team aus zehn Männern und einer Frau, mal mit Tennisschläger und Schweißband, mal im Businessanzug und in die Kamera winkend, wurde am Tage des Mordes an Mabhuh in Dubai gefilmt. Das Video aus dem Hotel al-Bustan wurde von den örtlichen Polizeibehörden auf einer Pressekonferenz veröffentlicht, in der gleichzeitig der israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad für die Tat verantwortlich gemacht wurde. In der arabischen und israelischen Presse löste die Tat eine Flut von Kommentaren und Hintergrundberichten aus.
Die große Frage dieser Tage lautet: Wer tötete Mahmud al-Mabhuh? Alles deutet auf eine Geheimdienst-Aktion hin und der Tatablauf erinnert an einen Spionage-Thriller: Ein Team aus zehn Männern und einer Frau, mal mit Tennisschläger und Schweißband, mal im Businessanzug und in die Kamera winkend, wurde am Tage des Mordes an Mabhuh in Dubai gefilmt. Das Video aus dem Hotel al-Bustan wurde von den örtlichen Polizeibehörden auf einer Pressekonferenz veröffentlicht, in der gleichzeitig der israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad für die Tat verantwortlich gemacht wurde. In der arabischen und israelischen Presse löste die Tat eine Flut von Kommentaren und Hintergrundberichten aus.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Als ob der Himmel einstürzt
Ein Skandal um sexuellen Missbrauch junger Männer durch einen geistlichen Erzieher erschüttert Israel. Der Rabbi Mordechai Elon soll sich nach israelischen Medienberichten jungen Männern, die ihn um Rat in intimen Fragen baten, unsittlich genähert haben. Der Rabbiner und seine Anhänger weisen die Anschuldigungen allerdings vehement als Lügen zurück.
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