Jüdische Piger auf Djerba in Tunesien. Photo: Jennifer Ciochon

Foto-Essay: Jüdische Pilgerreise zur La Ghriba Synagoge in Djerba, Tunesien

Von | | Bilderstrecke, Israel, Reiseberichte, Tunesien | Kein Kommentar

Jedes Jahr im Frühling pilgern Juden aus verschiedenen Ecken Europas und des Mittelmeerraumes zur wahrscheinlich ältesten Synagoge Afrikas: la Ghriba, gelegen auf der tunesischen Insel Djerba, der größten Insel Nordafrikas. Die Fotografin Jennifer Ciochon hat sie auf ihrer Reise begleitet.

Bezeichnend: Auch US-Außenminister Kerry nimmt regelmäßig bei Treffen des Golfkooperationsrates teil. Photo: US Department of State/Wikimedia Commons

Der Club der Monarchien – Saudi-Arabiens Kampf um den Erhalt der sunnitisch-royalen Vormachtstellung im Nahen Osten

Von | | Arabische Halbinsel, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Der neue saudische König Salman versucht, das Bestehen der sunnitischen Königshäuser am Golf durch verstärkte Zusammenarbeit im Golfkooperationsrat zu sichern. Dieser „Club der Monarchien“ sieht sich vor allem von einem wiedererstarkten Iran bedroht. Doch auch der islamistische Terror, die zunehmende Öffnung der islamischen Gesellschaften durch internationale Vernetzung sowie der starke Ölpreisverfall stellen die Zukunft der weiterlesen…

Brennpunkt Sinai: das ägyptisch-israelische Grenzgebiet. Foto: M. Wilson/Wikicommons

Ägyptens Sorgenkind – Bewaffneter Konflikt auf dem Nordsinai

Von | | Ägypten, Hintergrund | Kein Kommentar

Der Konflikt zwischen bewaffneten islamistischen Gruppen und dem ägyptischen Staat auf der Sinai-Halbinsel eskaliert – erst heute wurde bekannt, dass der IS-Ableger dort eine kroatische Geisel ermordet haben soll. Die Regierung unter Präsident Sisi reagiert auf die Bedrohung mit Militäroperationen und Gesetzesverschärfungen. Ein gefährlicher Kreislauf, der die Stabilität Ägyptens weiter gefährdet. Von Max Fiedler

Auf der von Alsharq mitorganisierten Fachtagung in Bad Boll sprach unter anderem der ehemalige ARD-Korrespondent Jörg Armbruster. Foto: Tobias Pietsch

Tagungsbericht: „Zum Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft im Nahen Osten“

Von | | Deutschland, Hintergrund, In eigener Sache, Mashreq | Kein Kommentar

Die Zivilgesellschaft in der Levante steht unter Druck – wenn auch unterschiedlich stark, je nach Land. Bei einer von Alsharq organisierten Fachtagung gaben Aktivisten aus dem Libanon, Syrien, Israel und Palästina Einblicke in die Herausforderungen für NGOs, angesichts von Repression und zunehmender Gewalt. Ihre wichtigste Botschaft: Der Austausch und die Zusammenarbeit mit zivilen Akteuren in weiterlesen…

Das "erfolgreiche" Ende der Verhandlungen wurde am 14. Juli in Wien verkündet - die Konsequenzen für die Region dagegen werden noch kontrovers diskutiert. Photo: Österreichisches Außenministerium (CC BY 2.0)

Presseschau zum Atom-Deal: „Kein Blankoscheck für politischen Irrsinn“

Von | | Ägypten, Algerien, Arabische Halbinsel, Iran, Jordanien, Libanon, Medien, Presseschau, Syrien, Tunesien, VAE / Dubai | Kein Kommentar

Die Tragweite des Abkommens wird in den Medien des Nahen und Mittleren Ostens heiß diskutiert. Vor allem die geopolitische Dimension treibt die Kommentatoren um. Dabei sind sie sich einzig darin einig, dass die Machtverhältnisse in der Region durch den Akkord weitläufig umgekrempelt werden können.

Gibt die Richtung vor: Irans Präsident Hassan Rouhani, hier bei einem Treffen mit EU-Offiziellen im September 2014. Foto: Europeancouncil (Flickr - CC BY-NC-ND 2.0).

Iran – das Ende der Isolation ist nahe

Von | | Iran, USA | Kein Kommentar

Der Atomdeal steht im Groben; womöglich wird am heutigen Freitag eine Vorbereitungsphase zu seiner Umsetzung verkündet. Damit kommt Iran seinem erklärten Ziel näher, bis 2020 seinen Platz als islamisch-moderne Regionalmacht zu sichern. Doch noch ist die Hoffnung unter den Iranern vage, dass nun die Annäherung an den jahrzehntelangen Erzfeind Wirklichkeit werden soll. Von Friedrich Schulze weiterlesen…

Solidaritätsbesuche bei der Brotvermehrungskirche am See Genezareth nach dem Brandanschlag. Foto: Kolja Brandtstedt

Price Tag – kontinuierliche Gewalteskalation

Von | | Israel, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Die Zerstörungswut extremer israelischer Siedler und ihren Hass auf Andersgläubige bekommt erneut die Brotvermehrungskirche am See Genezareth zu spüren. Politik und Zivilgesellschaft sind bestürzt über die Vorfälle. Doch die israelische Regierung unternimmt zu wenig, um diese Übergriffe zu stoppen, berichtet Kolja Brandtstedt.

Dr. Mamdouh Abbadi wird in Jordanien als Kandidat für das Amt des Premierministers gehandelt. Foto: Mareike Enghusen (C)

Krieg, König und Casinos

Von | | Jordanien, Mashreq | Kein Kommentar

Dr. Mamdouh Abbadi ist vielen Jordaniern als ehemaliger Gesundheitsminister und Bürgermeister von Amman bereits ein Begriff. Derzeit ist er Mitglied des Repräsentantenhauses – und gilt nun als möglicher Kandidat für das Amt des Premierministers. Ein Interview von Mareike Enghusen

Viel zu entdecken: Besucher des diesjährigen Pal Fest. Foto: Pal Fest/Rob Stothard

Haifa – die Hauptstadt der palästinensischen Kultur in Israel

Von | | Israel, Kultur, Palästina | Kein Kommentar

– English version included – Die palästinensische Kultur in Haifa erlebt eine Renaissance. Die junge Generation palästinensischer Araber formt eine lebhafte Subkultur in der „gemischten Stadt“. Sie trotzen dem Widerstand aus Politik und Gesellschaft und lassen die palästinensische Kultur aufblühen. Von Kolja Brandtstedt

Achsenmächte Deutschland, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich und Bulgarien. Postkarte: Wikimedia Commons

Das Deutsche Kaiserreich und die „Deutsche Dschihad-Strategie“

Von | | Deutschland, Studierende schreiben für Alsharq, Türkei | Kein Kommentar

In den 1980er-Jahren rüsteten die USA Tausende islamistische Kombattanten aus, um die sowjetischen Besatzer in Afghanistan zu bekämpfen. Der Grundstein für den bewaffneten Dschihad als Instrument imperialer Machtpolitik wurde jedoch schon viel früher gelegt – nämlich im Deutschen Kaiserreich.

Gut lachen? Premierminister Netanjahu und Kanzlerin Merkel. Photo: Israelisches Außenministerium/Moshe Milner (CC-BY-NC-2.0)

Wer interessiert sich für die 20 Prozent? Deutschland, Israel und seine palästinensische Minderheit

Von | | Deutschland, Israel, Menschenrechte, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Die deutsche Israelpolitik ist geprägt vom Vermächtnis des Holocaust. Die Regierung leitet hieraus eine „Friedenspolitik“ der historischen Verantwortung ab. Diese ist jedoch nur dann glaubwürdig, wenn sie sich nicht nur gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete, sondern auch die Diskriminierung und Ausgrenzung ethnischer Minderheiten in Israel ausspricht. Von Nancy Waterstraat