In seiner Doktorarbeit behandelt Iskandar Ahmad Abdalla die Themen Islam in Europa sowie sowie Film- und Kulturgeschichte der arabischen Welt. Grafik: Tobias Pietsch.

„Absurde Entscheidung“: Als Nagib Maḥfūẓ den Nobelpreis gewann und das deutsche Feuilleton schäumte

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Vor 30 Jahren erhielt der ägyptische Romancier Nagib Maḥfūẓ den Nobelpreis für Literatur. Moderne Belletristik und das Kino aus Ländern des Globalen Südens mussten sich lange ihren Status als vollwertige Kunst im westlich dominierten Kanon erkämpfen – und die Probleme sind noch immer enorm, schreibt Iskandar Ahmad Abdalla.       

Der Bau des Forts von Karnaq (Ausschnitt, siehe Vollbild unten), vermutlich in al-Hira. Künstler: Kamal ud-din Behzad, ca. 1494-95. By WikiCommons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kamal-ud-din_Bihzad_001.jpg)

Al-Hira, das Berlin von Mesopotamien – ein Gespräch zum Transkulturalismus in der Spätantike

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Transkulturalismus, ein Phänomen der Postmoderne? Keinesfalls! Wie die Arabistin Isabel Toral-Niehoff herausgefunden hat, gab es bereits in der Spätantike Orte, die dem heutigen Berlin stark geähnelt haben müssen. Ein Interview von Isabelle Galioit

Liebt den großen Auftritt: Netanyahu vor dem US-Kongress Foto: Wikicommons/Public Domain

Wie Netanjahu die Welt sieht – Anshel Pfeffers neue Bibi-Biographie

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Gaza, Iran, Syrien und nicht zuletzt schwerwiegende Korruptionsvorwürfe – Benjamin Netanjahu scheint all das nicht allzu sehr zu bedrücken. Woher rührt die Weltsicht des langjährigen israelischen Ministerpräsidenten? Der bekannte Journalist Anshel Pfeffer wirft in einer neuen Biographie Licht auf diese und andere Fragen. Von Charlotte Wiemann

Auf Tauchgang

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Das einstige Zuhause von Mazen Alaa El-Dins Familie ist vor 50 Jahren im Nil versunken. Aus politischer Überzeugung zog es den jungen Mann vor anderthalb Jahren aus Kairo zurück in den Süden Ägyptens. Zwischen Folklore und Kommerz sucht er, was von seiner Heimat in Nubien übrig geblieben ist – und seinen Platz darin. Von Anna-Theresa Bachmann

Der Fotojournalist Shah Marai kam Ende April bei einem Anschlag ums Leben. Foto: democracynow.org (https://www.democracynow.org/2018/4/30/headlines/8_journalists_including_famed_photographer_killed_in_isis_bombing_in_afghanistan), Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0 US (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/us/)

Journalisten-Sterben in Afghanistan und die Folgen: Zum Tod des Fotojournalisten Shah Marai

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Ein Doppelanschlag in Kabul und im Süden Afghanistans hat Ende April gleich zehn Journalisten das Leben gekostet – ein neuer Negativ-Rekord. Im Fokus dabei sind unter anderem einige mehr oder weniger prominente afghanische Autoren, wie der Fotograf Shah Marai. Von Martin Gerner.

Als Sänger bei Demonstrationen gegen das Regime wurde Abode berühmt, die Videos viele tausend Male gesehen. Inzwischen lebt er im Ruhrgebiet. Foto: Screenshot Youtube-Video

Der Vorsänger von Aleppo – eine Begegnung im Ruhrgebiet

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Fast drei Jahre lang war er als Vorsänger und Trommler auf Protesten gegen das Assad-Regime in seiner Heimatstadt Aleppo aktiv. Heute lebt Abode mitten im Ruhrpott und erzählt von seiner Kindheit im Krieg, seinem Glauben an den friedlichen Widerstand und davon, warum seine Lieder ganz anders klangen als die von Gangster-Rapper Capital Bra. Von Clara weiterlesen…

Zeitungen in Teheran verkünden den Austritt der USA aus dem Internationalen Atomabkommens mit dem Iran, auf Persisch „Barjam“ genannt. Foto: Marlene Dunkel.

„Wir werden viel leiden. Aber wir werden es überleben“ – Ein Gespräch mit jungen Iraner*innen

Von | | Debatten, Gesellschaft, Iran, USA | Kein Kommentar

Nach dem Ausstieg der USA aus dem Internationalen Atomabkommen überschlagen sich die Analysen und Berichte zu den möglichen Folgen für Europa, die USA und die politische Situation in Westasien. Wie geht es jedoch jungen Iraner*innen selbst mit dieser Entscheidung? Von Marlene Dunkel.

Kolumnistin Moshtari Hilal ist freischaffende Künstlerin in Hamburg und Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Den Krieg auf der Brust: Die politische Naivität weißer Startups

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„All Sizes All Conflicts“ – Mit diesem Slogan warb das Berliner Modelabel WARWEAR für mit den Flaggen von Kriegsparteien bedruckte Pullover. Ein Sturm der Kritik brach los, die Online- Auftritte wurden innerhalb weniger Stunden vom Netz genommen. Was wir von den Fehlern dieses Start-Ups lernen können, verrät Kolumnistin Moshtari Hilal.

Die Luft war dann irgendwann raus bei der Zivilgesellschaft: Ein Aktivist für Kullouna Watani schläft bei der Wahlparty am Sonntagabend. Foto: Bodo Straub

Eindrücke von den Wahlen im Libanon: Chance verpasst

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Der Libanon hat gewählt, zum ersten Mal seit neun Jahren. Wer auf die Listen der Zivilgesellschaft gesetzt hatte, erlebte eine große Enttäuschung – die Zusammensetzung des Parlaments ist weitgehend ähnlich geblieben. Nicht nur deshalb bleibt ein schaler Nachgeschmack. Aus Beirut berichtet Bodo Straub.

Netanjahus Beweise gegen Iran: Viel Show, nichts Neues

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In einer Präsentation an die Weltöffentlichkeit warf der israelische Ministerpräsident Netanjahu der iranischen Führung vor, die Welt über die militärischen Dimensionen ihres Atomprogramms getäuscht zu haben. Das 2015 geschlossene Abkommen müsse daher revidiert werden. Nur: Viel Neues bietet Netanjahus Darstellung aber nicht. Von Adrian Paukstat

Der Beginn einer wunderbaren Zweckgemeinschaft: Abd Al-Aziz Ibn Saud (2.v.r.) und Franklin D. Roosevelt (r.) auf der USS Quincy am Valentinstag 1945. Foto: Wikicommons/Public Domain

Blasse Ereignisgeschichte: Bruce Riedels „King and Presidents: Saudi Arabia and the United States since FDR“

Von | | Debatten, Politik, Rezension, Saudi-Arabien, USA | Kein Kommentar

Bruce Riedel legt mit seinem neuesten Buch eine gut lesbare Einführung in die Geschichte der Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und den USA vor. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Eine Rezension von Adrian Paukstat.