Auf Tauchgang

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Das einstige Zuhause von Mazen Alaa El-Dins Familie ist vor 50 Jahren im Nil versunken. Aus politischer Überzeugung zog es den jungen Mann vor anderthalb Jahren aus Kairo zurück in den Süden Ägyptens. Zwischen Folklore und Kommerz sucht er, was von seiner Heimat in Nubien übrig geblieben ist – und seinen Platz darin. Von Anna-Theresa Bachmann

Der Fotojournalist Shah Marai kam Ende April bei einem Anschlag ums Leben. Foto: democracynow.org (https://www.democracynow.org/2018/4/30/headlines/8_journalists_including_famed_photographer_killed_in_isis_bombing_in_afghanistan), Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0 US (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/us/)

Journalisten-Sterben in Afghanistan und die Folgen: Zum Tod des Fotojournalisten Shah Marai

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Ein Doppelanschlag in Kabul und im Süden Afghanistans hat Ende April gleich zehn Journalisten das Leben gekostet – ein neuer Negativ-Rekord. Im Fokus dabei sind unter anderem einige mehr oder weniger prominente afghanische Autoren, wie der Fotograf Shah Marai. Von Martin Gerner.

Als Sänger bei Demonstrationen gegen das Regime wurde Abode berühmt, die Videos viele tausend Male gesehen. Inzwischen lebt er im Ruhrgebiet. Foto: Screenshot Youtube-Video

Der Vorsänger von Aleppo – eine Begegnung im Ruhrgebiet

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Fast drei Jahre lang war er als Vorsänger und Trommler auf Protesten gegen das Assad-Regime in seiner Heimatstadt Aleppo aktiv. Heute lebt Abode mitten im Ruhrpott und erzählt von seiner Kindheit im Krieg, seinem Glauben an den friedlichen Widerstand und davon, warum seine Lieder ganz anders klangen als die von Gangster-Rapper Capital Bra. Von Clara weiterlesen…

Zeitungen in Teheran verkünden den Austritt der USA aus dem Internationalen Atomabkommens mit dem Iran, auf Persisch „Barjam“ genannt. Foto: Marlene Dunkel.

„Wir werden viel leiden. Aber wir werden es überleben“ – Ein Gespräch mit jungen Iraner*innen

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Nach dem Ausstieg der USA aus dem Internationalen Atomabkommen überschlagen sich die Analysen und Berichte zu den möglichen Folgen für Europa, die USA und die politische Situation in Westasien. Wie geht es jedoch jungen Iraner*innen selbst mit dieser Entscheidung? Von Marlene Dunkel.

Kolumnistin Moshtari Hilal ist freischaffende Künstlerin in Hamburg und Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Den Krieg auf der Brust: Die politische Naivität weißer Startups

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„All Sizes All Conflicts“ – Mit diesem Slogan warb das Berliner Modelabel WARWEAR für mit den Flaggen von Kriegsparteien bedruckte Pullover. Ein Sturm der Kritik brach los, die Online- Auftritte wurden innerhalb weniger Stunden vom Netz genommen. Was wir von den Fehlern dieses Start-Ups lernen können, verrät Kolumnistin Moshtari Hilal.

Die Luft war dann irgendwann raus bei der Zivilgesellschaft: Ein Aktivist für Kullouna Watani schläft bei der Wahlparty am Sonntagabend. Foto: Bodo Straub

Eindrücke von den Wahlen im Libanon: Chance verpasst

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Der Libanon hat gewählt, zum ersten Mal seit neun Jahren. Wer auf die Listen der Zivilgesellschaft gesetzt hatte, erlebte eine große Enttäuschung – die Zusammensetzung des Parlaments ist weitgehend ähnlich geblieben. Unklar ist aber noch, ob dabei auch alles mit rechten Dingen zuging. Aus Beirut berichtet Bodo Straub.

Netanjahus Beweise gegen Iran: Viel Show, nichts Neues

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In einer Präsentation an die Weltöffentlichkeit warf der israelische Ministerpräsident Netanjahu der iranischen Führung vor, die Welt über die militärischen Dimensionen ihres Atomprogramms getäuscht zu haben. Das 2015 geschlossene Abkommen müsse daher revidiert werden. Nur: Viel Neues bietet Netanjahus Darstellung aber nicht. Von Adrian Paukstat

Der Beginn einer wunderbaren Zweckgemeinschaft: Abd Al-Aziz Ibn Saud (2.v.r.) und Franklin D. Roosevelt (r.) auf der USS Quincy am Valentinstag 1945. Foto: Wikicommons/Public Domain

Blasse Ereignisgeschichte: Bruce Riedels „King and Presidents: Saudi Arabia and the United States since FDR“

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Bruce Riedel legt mit seinem neuesten Buch eine gut lesbare Einführung in die Geschichte der Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und den USA vor. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Eine Rezension von Adrian Paukstat.

Wie so oft in Syrien: Wenn die Panzer rollen, müssen die Menschen fliehen. Was hier auf dem Foto noch für Aleppo galt, könnte bald für mehrere Gebiete Syriens gelten. Foto: Dmitry Golovko/Mil.Ru (Syrien. Aleppo. Dezember 2016) [CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)], via Wikimedia Commons

Syrien: diplomatischer Stillstand vor der drohenden Eskalation

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Nach den jüngsten Raketenangriffen und militärischen Offensiven in Syrien hat sich im dortigen Bürgerkrieg eine kurze Phase der Neuordnung eingestellt. Was danach folgt, werden allerdings weitere, gefährliche Eskalationen sein. Europa steht dabei nur am Rand und wird, sollte man die Strategie nicht ändern, kaum eingreifen können. Von Parham Kouloubandi

Kolumnistin Schluwa Sama forscht derzeit für ihre Doktorarbeit zur politischen Ökonomie Irakisch-Kurdistans. Grafik: Tobias Pietsch.

„Die deutsche Walnuss in Kurdistan” oder: ist die kurdische Regionalregierung im Irak schon ein Entwicklungsprojekt des deutschen Staates?

Von | | Debatten, Irak, Kolumne, Kurden | 1 Kommentar

In Kurdistan-Irak macht die Regierung munter Ölgeschäfte, während den Lehrkräften nicht einmal das Gehalt gezahlt wird. Ein Glück also, dass bei der Stabilisierung der Region kräftig von außen geholfen wird! Von Schluwa Sama.

Wahlkampf am Highway in Zouk Mosbeh, mittig ein rotes Wahlplakat der Lebanese Forces: "Es wird endlich passieren - Integrität und keine Korruption". Foto: Johanna Bohnsack-Fach

Parlamentswahlen im Libanon – die Erstwähler_innen sollen es richten

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Der Libanon wählt ein Parlament – zum ersten Mal seit neun Jahren. Doch es ist unklar, wie viel Veränderung die Wahl tatsächlich bringen kann. Die Hoffnung vieler, die sich Veränderung wünschen, liegt auf der hohen Anzahl an jungen Erstwähler_innen. Aber was sagen die dazu? Von Johanna Bohnsack-Fach.

In seiner Doktorarbeit behandelt Iskandar Ahmad Abdalla die Themen Islam in Europa sowie sowie Film- und Kulturgeschichte der arabischen Welt. Grafik: Tobias Pietsch.

„Gehört der Islam zu Deutschland?“ Eine Frage, die zu Deutschland gehört.

Von | | Debatten, Deutschland, Gesellschaft, Kolumne | Kein Kommentar

Die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, wird immer wieder aufgegriffen, wenn es politisch opportun erscheint. Stets geht es in der Debatte darum, Grenzen ziehen – künstliche Grenzen. Dabei war die deutsche Debatte schon einmal viel weiter, schreibt Iskandar Ahmad Abdalla.

Ein Brandherd im Süden: Zwar machen auf diesem Bild aus dem Jahr 2013 nur ein paar Jungs ein Lagerfeuer in Aden. Inzwischen ist aber im Süden tatsächlich eine militärische Kraft erwachsen, die dem Bürgerkrieg eine weitere Dimension hinzufügt. Foto: Brian Harrington Spier (Yemen. Aden. Maala. Aug 2013) [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Yemen._Aden._Maala._Aug_2013_(9695089292).jpg#/media/File:Yemen._Aden._Maala._Aug_2013_(9695089292).jpg)

Jemen: Die Eskalationsspirale dreht sich nochmal schneller

Von | | Arabische Halbinsel, Im Fokus, Jemen, Politik | Kein Kommentar

Als Anfang Februar südjemenitische Milizen den Kampf gegen die Zentralregierung aufnahmen, war eine neue Eskalationsstufe erreicht. Ein schlechtes Omen für Jemens bis dato ohnehin schon komplexen Bürgerkrieg, in dem das Schlimmste jetzt erst noch kommen könnte. Umso wichtiger, dass die Berichterstattung endlich die Realitäten vor Ort anerkennt. Von Parham Kouloubandi.