A Palestinian and an Israeli flag. Image: Yellowblood/Wikicommons (Public Domain)

Can EU Differentiation Save the Two-State Solution?

Von | | Israel, Palästina | Kein Kommentar

The adoption and streamlining of differentiation measures represents a unique and effective European contribution towards Israeli-Palestinian peace at a time in which the Middle East Peace Process in its current configuration has failed. By Hugh Lovatt.

A Palestinian and an Israeli flag. Image: Yellowblood/Wikicommons (Public Domain)

When negotiations are at a dead end. Approaches to advancing the end of occupation and Israeli-Palestinian peace

Von | | Israel, Palästina | Kein Kommentar

With no negotiated settlement for the Israeli-Palestinian conflict in sight, international players must consider alternative strategies and instruments to ensure the fundamental rights of both Israelis and Palestinians and end Israel’s occupation of Palestinian territories. Europe can and should play a key role. By Muriel Asseburg and Christoph Dinkelaker.

Länderspiele gegen europäische Teams lassen sich gut für nationalistische Zwecke ausschlachten, sagt Can Evren. Bild vom EM-Quali-Spiel Türkei-Rumänien im Oktober 2012 im Şükrü Saracoğlu Stadıon in Istanbul. Foto: Bodo Straub

Politische Fouls: Wie türkische Nationalisten mithilfe des Fußballs Stimmung gegen Europa machen. Ein Interview

Von | | Türkei | Kein Kommentar

Fußball am Bosporus wird unter Erdogan und der AKP zunehmend zum Vehikel für türkische Nationalisten und gesteuerte Medien, die gegen Europa Stimmung machen. Der Anthropologe Can Evren untersucht dieses Phänomen. Ein Interview von Alsharq-Autor Martin Gerner.

Ein Sandsturm, der vor einigen Tagen über Saudi-Arabien hinwegfegte. Das Symbol war einfach zu passend, als dass wir ein anderes Bild hätten nehmen können... Foto: Antti Lipponen/Flickr (cc-by 2.0)

„Ein präventiver Putsch“ – Reaktionen aus dem Nahen und Mittleren Osten auf die Ereignisse in Saudi-Arabien

Von | | Ägypten, Iran, Israel, Jemen, Jordanien, Libanon, Presseschau, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Ein Premier tritt zurück, Prinzen werden verhaftet, eine Rakete fliegt nach Riad: Der Nahe und Mittlere Osten hat eine turbulente Woche hinter sich. Die Reaktionen darauf sind besorgt, euphorisiert – und humorvoll. Von Aisha Abdelrahman, Diana Beck, Maximilian Ellebrecht, Sara Osman, Bodo Straub, Andreas Vogl und Susana Zickert.

Er ist nicht die Ursache für die sich überstürzenden Ereignisse der letzten Woche - aber für ihre Eskalation: Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman. Foto: kremlin.ru

Mohammed bin Salman: Schockwellen aus Riad

Von | | Jemen, Libanon, Politik, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Rücktritt des libanesischen Premiers, eine Verhaftungswelle gegen saudische Offizielle, ein Raketenangriff aus dem Jemen: Riad sendete diese Woche Schockwellen durch den Mittleren Osten. Im Epizentrum: Mohammed bin Salman. Dabei hat der Kronprinz keinen der Konflikte verursacht – aber er hat sie verschärft. Von Parham Kouloubandi.

Hat enge Verbindungen nach Saudi-Arabein: Saad Hariri (links), hier am Montag bei einem Gespräch mit dem saudischen König Salman. Bild: @saadhariri/Twitter

Schritt ins Ungewisse: Der Hariri-Rücktritt und die Folgen für den Libanon

Von | | Libanon | 1 Kommentar

Der libanesische Premierminister Saad Hariri ist am Samstag völlig überraschend von seinem Amt zurückgetreten. Die Abdankung des sunnitischen Politikers bringt den Libanon zurück ins Rampenlicht der Auseinandersetzung zwischen Saudi-Arabien und Iran. Für das von wirtschaftlichen Problemen und Flüchtlingskrise gebeutelte Land ist dies fatal. Von Sebastian Gerlach und Bodo Straub.

Illustration von Amnesty International auf Grundlage der Berichte früherer Gefangener.

„Sie ergreifen jemanden und foltern ihn zu Tode, aus purer Lust“ – Bericht aus dem syrischen Gefängnis Sednaya

Von | | Syrien | Kein Kommentar

Maher war mehr als fünf Jahre lang in dem berüchtigten syrischen Foltergefängnis Sednaya inhaftiert. Er erlebte unvorstellbares Grauen. Nach seiner Entlassung 2011 half er Menschenrechtsgruppen bei Berichten über die Verbrechen des syrischen Regimes. Hier sind seine Erinnerungen an die Jahre hinter Gittern. Aufgezeichnet von Ansar Jasim.

Ein Bild von Roni Keidar, das während ihrer Zeit im Sinai Ende der 1960er entstanden ist.

Gedanken vom Rand des Gaza-Streifens: „Das Leben ist hier und dort unmöglich“

Von | | Israel, Mashreq | 1 Kommentar

Roni Keidar lebt seit mehr als sechzig Jahren in Israel, nach dem Krieg von 1967 auch eine Zeitlang im Sinai. Immer neue Perioden der Hoffnung auf Frieden wechselten sich mit immer wiederkehrenden Kriegen ab. Noch heute ist sie überzeugt, dass ein Zusammenleben von Israelis und Palästinensern möglich ist. ENGLISH VERSION INCLUDED

Junge Männer hissen die Regenbogen-Flagge während des Mashrou-Leila-Konzerts. Dieses Bild und weitere haben im Anschluss in Ägypten für enormen Aufruhr gesorgt.

Der „Rainbow Flag Case“: Größte Verfolgung von LGBT in Ägypten seit Jahren

Von | | Ägypten, LGBTI | Kein Kommentar

Weil Konzertbesucher die Regenbogenflagge gezeigt haben, wurden mindestens 75 Ägypter festgenommen, 31 bereits zu Haftstrafen verurteilt. TV-Kommentatoren sind außer sich – über die Flagge: Homosexualität sei ein Verbrechen, „genauso schlimm wie Terrorismus“. Dabei ist sie nicht einmal illegal. Von B. Abdelwahab. ENGLISH VERSION INCLUDED.

Die Sultan-Qabboos-Moschee in Nizwa, Oman – einst Sitz des Imams und Hauptstadt. Foto: Friedel Merkord

Die Ibadiya in Oman – Erfolgsrezept gesellschaftlicher Stabilität

Von | | Gesellschaft, Oman | Kein Kommentar

Die Rechtsprechung im Sultanat Oman fußt auf islamischer Jurisprudenz. Auch darüberhinaus bestimmt die traditionelle und historische Verwurzelung zentrale gesellschaftliche und politische Diskurse im Land. Ein Exkurs zur religiösen Prägung einer Gesellschaft, deren Selbstverständnis radikalem Konfessionalismus vorbeugt. Von Friedel Merkord.

Erdoğan bei einem Staatsbesuch in Somalia. Der türkische Präsident versucht zunehmend, auch international seine Agenda durchzusetzen. Foto: Amisom Public Information/Flickr (Public Domain)

Der lange Arm des türkischen Staates: Von Goldschmugglern und Gülen-Anhängern

Von | | Türkei | Kein Kommentar

Die türkische Regierung versucht zunehmend, ihrer Gegner auch in anderen Ländern habhaft zu werden, und bietet dafür bisweilen bizarre Deals an. Es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft diesen Angriffen standhält und der Rechtsstaat nicht zur Verhandlungsmasse wird. Von Julius Rogenhofer und Hacer Zekiye Gonul.

Referentin Schluwa Sama. Foto: Daniel Walter

Alsharq-Veranstaltung: „Urbanes Kurdistan – Krieg in den Bergen, Shopping in den Städten“

Von | | Alsharq-Veranstaltung, Kurden | Kein Kommentar

Probleme wie steigende Mieten, Umweltverschmutzung oder soziale Ungleichheit stellen Metropolen weltweit vor ähnliche Probleme. In einer Veranstaltungsreihe beleuchtet Alsharq exemplarische Fälle aus dem Nahen Osten. Vergangene Woche ging es um Verbindungen von Kapitalismus, Nationalismus und Kriegen in der jüngeren Urbanisierung Irakisch-Kurdistans.

Streitkräfte der „Syrian Democratic Forces“ (SDF) verkünden am 09. September die Offensive auf Deir az-Zor. Foto: VOA/ Wikicommons, Public Domain

„Scramble for Syria“: Wettlauf für die Zeit nach dem IS

Von | | Syrien | Kein Kommentar

Im Osten Syriens stehen sich US-unterstützte Milizen und die syrische Armee inzwischen erstmals direkt gegenüber. Der Todesstoß gegen den „Islamischen Staat“ in Syrien wird zunehmend zu einem Ringen um die besten Ausgangspositionen in einem Nachkriegs-Syrien – und birgt zugleich neue Risiken. Von Alexander Möckesch

Klagemauer, Jerusalem.

Über 50 Jahre Mauern im Kopf: Der intra-konfessionelle Streit um die Klagemauer

Von | | Israel, Politik | Kein Kommentar

50 Jahre nach der Eroberung Ost-Jerusalems durch Israel ist ein intra-konfessioneller Streit zwischen liberalen, konservativen und ultra-orthodoxen Juden entbrannt. Dabei geht es nur vordergründig um den Zugang zur Klagemauer. Im Kern zur Debatte stehen israelische Politikdynamiken, der Einfluss internationaler Lobbygruppen und der Pluralismus innerhalb des Judentums. Von Julius Rogenhofer.

Die Gruppe "Emunim" errichtet im Jahr 1946 einen Kibbuz bei Beit Shean. Foto: Wikicommons (gemeinfrei)

Die neuen Pioniere: Siedler im Westjordanland als Erben des Arbeiterzionismus

Von | | Gesellschaft, Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Die Ideologie des Arbeiterzionismus prägte Israel über Jahrzehnte, doch mit dem Sieg im Krieg vom Juni 1967 begann ihr Abstieg. Mit dem Aufstieg der Siedlungsbewegung im eroberten Westjordanland und den Wahlen 1977 übernahm ein neuer Zionismus die Rolle als Leitideologie. Dieser Wandel sorgte für die Legitimierung der religiösen Siedler. Von Sebastian Kunze.

Sharqistin Amina Nolte führte ins Thema ein. Foto: Christoph Dinkelaker

Alsharq-Veranstaltung: „Teheran – Metropole am Limit?“

Von | | Alsharq-Veranstaltung, Iran, Wirtschaft | Kein Kommentar

Probleme wie steigende Mieten, Umweltverschmutzung oder soziale Ungleichheit stellen Metropolen weltweit vor ähnliche Probleme. In einer Veranstaltungsreihe beleuchtet Alsharq exemplarische Fälle aus der Region. Die Auftaktveranstaltung beschäftigte sich mit der iranischen Hauptstadt Teheran – eine junge Metropole, die dennoch bereits gravierende Umwälzungen erlebt hat.

Deutschland hat gewählt - und im Nahen Osten ist man verunsichert. Foto: Marco Verch/Flickr (cc-by 2.0)

Presseschau zur Bundestagswahl: Auch im Nahen Osten sorgt man sich wegen der AfD

Von | | Ägypten, Deutschland, Iran, Israel, Libanon, Politik, Presseschau, Tunesien, Türkei | Kein Kommentar

Erleichterung über Merkels Sieg, Befremden über die Rechtspopulisten – so die meisten Pressereaktionen im Nahen Osten auf die deutschen Wahlen. Stimmen aus Tunesien, Ägypten, Libanon, Iran, Israel und Türkei, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub, Susana Zickert und Klara.

Graffiti in Silêmanî, Mai 2017. Foto: Daniel Walter

Nach dem Referendum in Irakisch-Kurdistan: Was bedeuten Unabhängigkeit und Selbstbestimmung für kurdische BäuerInnen?

Von | | Kurden, Politik, Wirtschaft | Kein Kommentar

92,7 Prozent – so hoch ist der Anteil der KurdInnen, die am Montag in einem Referendum für die Unabhängigkeit der Kurdischen Autonomieregion vom irakischen Staat stimmten, bei einer Wahlbeteiligung von 70 Prozent. Zwar sind die rechtlichen und politischen Konsequenzen des historischen Volksentscheids noch völlig offen, doch die Debatte um Vor- und Nachteile eines womöglich neugeschaffenen weiterlesen…

Man bleibt im Gespräch: Masoud Barzani (rechts, mit Turban) mit US-Marine-Offizieren. Foto: D. Myles Cullen/US Department of Defense (2015)

Warum die USA, Türkei und Iran noch versucht haben, das Kurdistan-Referendum zu verhindern

Von | | Irak, Kurden, Politik | Kein Kommentar

Kurdistan hat abgestimmt – trotz internationalen Drucks. Der Ausgang ist klar, was daraus folgt ist aber völlig offen. Auch deshalb hat eine ungewöhnliche Allianz noch versucht, das Referendum über einen vom Irak unabhängigen Staat zu verhindern. Von Parham Kouloubandi.