Fragmentarische Erzählweise, die Lücken lässt: Ashkan Afsharian und Kaveh Ghaemi in "Bodytext". Foto: Maxim Gorki Theater/Ute Langkafel

Über die Radikalität der Zeichen – „Bodytext“ von Modjgan Hashemian

Von | | Iran, Iran/Türkei, Kultur, Rezension | Kein Kommentar

Graffiti ist auch und gerade im Nahen Osten eine wichtige Form des Protests und Zeichen für den Versuch, die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Doch sie sind auch gefährlich – denn wer bestimmt schon, was Symbole und Slogans bedeuten? Die Choreografin Modjgan Hashemian hat am Maxim Gorki Theater ein Stück zu dieser Frage inszeniert. Von Daniel Walter.

Präsident Mahmoud Abbas: Sein Regierungsstil wird zunehmend autoritärer. Urheber/in: European Union 2016 - European Parliament. Creative Commons License (CC BY-NC-ND 2.0)

Palästina: Das schleichende Ende eines demokratischen Projektes

Von | | Hintergrund, Israel, Mashreq, Palästina, Wahlen | Kein Kommentar

Am 29. November 2016 tagt der mehrfach verschobene 7. Generalkongress der palästinensischen Fatah. Zerstritten und geschwächt, bereitet die Partei des immer autoritärer regierenden Präsidenten Mahmoud Abbas seinen Verbündeten aber auch Israel vermehrt Kopfzerbrechen. Von Niko Pewesin und Bettina Marx

Laut Quellenangaben zeigt dieses Bild eine Wohngegend in Aleppo nach einem Fassbombenangriff des Regimes im Februar 2014. Das Regime und seine Verbündeten bombardieren und belagern die Stadt seit Jahren, jetzt droht die vollständige Vernichtung - und dennoch gilt Assad vielen im Westen als das kleinere Übel, aus Angst vor dem sogenannten "Islamischen Staat". Foto: Flickr/Freedom House (CC BY 2.0)

Macht durch Mythos: Wie „IS“ und Assad von Stereotypen profitieren

Von | | Analyse, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Aleppo zeigt erneut, wie brutal das syrische Regime und seine Verbündeten den Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen. Im Westen gilt Assad dennoch weithin als unterstützenswert – im angeblichen Kampf gegen den „Islamischen Staat“. Populismus bestimmt längst die Debatte, die Folgen sind katastrophal – auch realpolitisch. Von Bente Scheller

Besucher der interaktiven Aussstellung der Newsgroup Afghanistan. Foto: Katja Heinemann

Sicher ist: Afghanistan ist es nicht

Von | | Afghanistan, Alsharq-Veranstaltung | Kein Kommentar

Wenn die Bundesregierung ein Land für sicher erklärt – ist dann dort automatisch Frieden? Die Lage in Afghanistan und die Situation von Afghanen in Deutschland waren Thema einer Alsharq-e.V.-Veranstaltung am vergangenen Samstag. Dabei wurde deutlich: Es gibt viel zu tun – in doppelter Hinsicht.

Güter, die von Israel in den Gazastreifen gelangen sollen. Foto: Israel Ministry of Foreign Affairs, CC BY-NC 2.0

Veranstaltung: The Economic Dimension of the Israeli-Palestinian Conflict

Von | | Alsharq-Veranstaltung, Israel, Palästina, Wirtschaft | Kein Kommentar

Viele Friedensinitiativen vernachlässigen die ökonomische Dimension des israelisch-palästinensischen Konflikts. Dabei kann eine politische Lösung nur dann gelingen, wenn ein Abkommen die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Staaten und Entwicklungsperspektiven garantiert. Wie das funktionieren kann, wollen wir mit einem israelischen und einem palästinensischen Wirtschaftsexperten diskutieren.

Auch die Ausstellung "Welcome to Exilistan" mit den Bildern von Geflüchteten wird gezeigt. Foto: Katja Heinemann

Veranstaltung: Afghanistan – Exilistan. Am Samstag in Berlin

Von | | Afghanistan, Alsharq-Veranstaltung | Kein Kommentar

Was passiert derzeit in Afghanistan? Wie ergeht es afghanischen Asylsuchenden in Deutschland? Und wie kann die afghanisch-deutsche Zivilgesellschaft positiv aktiv werden? Fragen, auf die wir an diesem Samstag Antworten suchen – mit einer Ausstellung, mit Vorträgen, mit Workshops. Kommt vorbei und diskutiert mit!

Der Ala-Too-Platz in der kirgisischen Hauptstadt Bishkek mit der Manas-Statue war Schauplatz der diesjährigen Unabhängigkeitsfeier. Enthüllt wurde die Statue vor fünf Jahren, anlässlich des 20. Staatsjubiläums - doch sie verweist auf etwas viel Älteres: eine Art mystische Waffenbruderschaft zwischen dem Heute und dem Gestern. Foto: Flickr/Dan Lundberg (cc-by-sa-2.0)

Zwischen 25 und 5.000 Jahren – Zentralasien erfindet sich alt

Von | | Zentralasien | Kein Kommentar

Die zentralasiatischen Staaten zelebrieren derzeit den 25. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit, und setzen sich national und regional in Szene. Doch geht es nach den staatstragenden Eliten der fünf Republiken, ist die nationale Geschichte nicht 25 Jahre, sondern viele Jahrhunderte alt. Davon versprechen sie sich politisches Kapital – doch die Strategie ist riskant. Von Ludwig Pelzl.

Donald Trump, zukünftiger Präsident der USA, ruft im Nahen Osten gemischte Reaktionen hervor. Das Bild stammt aus dem Jahr 2013. Foto: Flickr/Gage Skidmor (cc-by-sa 2.0)

Presseschau zur Wahl Donald Trumps: Der Nahe Osten zwischen Hoffnung und Horror

Von | | Presseschau, USA | Kein Kommentar

Durchaus wohlwollend betrachten große Teile der Presse von Ägypten bis Iran die Wahl Donald Trumps zum nächsten Präsidenten der USA. Er sei die bessere Wahl gewesen. Israelische Politiker rufen eine „neue Ära“ aus. Doch in die Freude mischt sich Entsetzen. Eine Presseschau von Laura Overmeyer, Katharina Konarek, Jan Altaner, Sören Faika und Bodo Straub.

Demonstration im Jahr 2011 auf dem "Platz der Freiheit" in al-Hula. Bildquelle: Screenshot von youtu.be/wB6lyJYXPfM

Al-Hula – ein kleines Modell von Syrien

Von | | Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

International bekannt wurde die syrische Kleinstadt al-Hula im Jahr 2012 durch Massaker. Doch der Ort lebt weiter – auch heute, im sechsten Jahr nach Beginn des Aufstands. Alsharq zeigt in einer Serie am Beispiel der Stadt, wie Leben und zivile Selbstorganisation im heutigen Syrien funktionieren. Zu Beginn stellt Ansar Jasim den Ort vor.

Aoun-Fans feiern am Montagabend auf dem Märtyrerplatz in Beirut. Im Hintergrund die al-Amin-Moschee. Foto: Diana Beck

Reaktionen zur Wahl Michel Aouns im Libanon: Freude, Spott und Sorge

Von | | Libanon, Wahlen | Kein Kommentar

Es ist geschafft – nach fast zweieinhalb Jahren hat der Libanon wieder ein Staatsoberhaupt. Die Reaktionen reichen von grenzenloser Begeisterung bis zu großer Unsicherheit. Die chaotische Wahl wird zum Gespött. Beobachtungen, zusammengetragen von Jan Altaner, Diana Beck und Bodo Straub.

Unterkünfte für Flüchtlinge in Gaziantep. Foto: © European Union 2016 - European Parliament (Flickr/CC BY-NC-ND 2.0)

Rezension: „Gestrandet. Geflüchtete zwischen Syrien und Europa“ von Tayfun Guttstadt

Von | | Iran/Türkei, Türkei | Kein Kommentar

Die Türkei avancierte zum wichtigsten Partner der deutschen Politik in der sogenannten „Flüchtlingskrise“. Doch kommen die Wahrnehmungen der Menschen in dem Land oftmals zu kurz. Tayfun Guttstadt möchte dies mit seiner Reportage „Gestrandet“ ändern. Eine Rezension von René Neumann.

Hiam Abbas spiel die Sexarbeiterin Nour in dem von Ruud Gielen inszenierten Stück „In the Eyes of Heaven“. Foto: Kurt van der Elst/Maxim Gorki Theater.

Die tödliche Gewalt des Patriarchats – „In the Eyes of Heaven“ im Maxim Gorki Theater

Von | | Europa, Kultur, Mashreq, Nordafrika, Rezension | Kein Kommentar

Das Theaterstück „In the Eyes of Heaven“ des französisch-marokkanischen Autors Rachid Benzine setzt ein kraftvolles Statement über die Lebenswirklichkeit von Sexarbeiterinnen und patriarchale Perversionen der Macht. Daniel Walter hat das Brüsseler Gastspiel im Berliner Maxim Gorki Theater gesehen.

In den nächsten Wochen stehen einige politische Diskussionsveranstaltungen in Berlin an. Foto:  Tobias Pietsch (alle Rechte vorbehalten)

Alsharq-Veranstaltungen im Oktober und November

Von | | Afghanistan, Ägypten, Alsharq-Veranstaltung, Iran, Iran/Türkei, Libanon, Mashreq, Nordafrika, Syrien | Kein Kommentar

Liebe Leserinnen und Leser, Alsharq steht ein heißer Herbst bevor. Peu à peu kehrt das Team von unseren politischen Studienreisen zurück, die uns in diesen Wochen in den Libanon, nach Iran und Israel & Palästina führen und geführt haben. Nun möchten wir unseren Fokus auf politische Diskussionsveranstaltungen in Deutschland richten. Dabei werden wir uns mit Ägypten, Iran, dem Libanon und weiterlesen…

Wird der Empfangssaal der Sommerresidenz des libanesischen Präsidenten in Beit Ed Din bald wieder genutzt? Foto: Bodo Straub.

Kuhhandel im Libanon: Das Ende der präsidentiellen Krise?

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Michel Aoun scheint sich jenseits der 80 seinen Traum vom libanesischen Präsidentenamt zu erfüllen. Im Gegenzug soll Saad Hariri durch einen Kuhhandel Ministerpräsident werden. Über ein  „Erdbeben“, das die politische Lagerbildung ad absurdum führt, jedoch die eigentlichen Probleme des Libanon nicht tangieren wird. Aus Beirut von Bodo Straub und Christoph Dinkelaker