Der Djemaa el Fna Platz in Marrakesch, Marokko. Foto: SuperCar-RoadTrip.fr / CC BY-SA.

LGBTI in Marokko – repressive Rechtsvorschriften, engstirnige Sozialmoral

Von | | LGBTI, Marokko, Menschenrechte, Nordafrika | Kein Kommentar

In Marokko sehen sich viele LGBTI-Menschen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz. Von Aida Kheireddine und Esther Dufaure

„Mögest du groß und heilig sein, unabhängiges Vaterland!" Foto: privat.

Der Tod des Vaters der Nation – Usbekistan erlebt das Ende einer Ära

Von | | Asien, Usbekistan | Kein Kommentar

Zeitgleich zur Feier der 25-jährigen Unabhängigkeit verliert Usbekistan mit dem Tod des Präsidenten Islam Karimov den bisherigen Garanten für Stabilität, der seit 1991 autokratisch regierte. Während das Land um seinen „Vater“ trauert, scheint sich der Wechsel an der Spitze der zentralasiatischen Republik aber geräuschlos und innerhalb des Machtapparates zu vollziehen.

Election posters in Amman for the upcoming parliamentary elections. Photo: private.

Parliamentary Elections in Jordan: A Competition of Mixed Messages

Von | | Analyse, Jordanien, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

In the midst of continuous regional turmoil, Jordanians will be heading to the poll­ing stations on 20 September to cast their votes for the 18th national Parliament. Anja Wehler-Schoeck, Resident Director of the Amman Office of the Friedrich-Ebert-Stiftung, outlines Jordan’s political setting in the run-up to the elections and gives a prognosis to tomorrow’s electional and weiterlesen…

Kinder auf den Straßen von Schatila. Foto: Kai Feldheim

Zahnlose Wölfe: Ein Rundgang durch Schatila

Von | | Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Die palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Schatila in Beirut: Traurig berühmt seit dem Massaker vor 34 Jahren. Auch heute noch bilden die Camps, die eher eigene Stadtviertel sind, eine eigene Welt mitten in der Metropole. Ein Spaziergang von Bartholomäus von Laffert mit Bildern von Kai Feldheim.

'Apo and the Apostles' bei einem Auftritt in Bethlehem. Foto: Apo and the Apostles.

Interview mit Apo and the Apostles: „Wir spielen keine Show, wenn es keine Bar für das Publikum gibt!“

Von | | Interviews, Israel, Kultur, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Mit ihrer fröhlichen Samstagabendmusik prägen Apo and the Apostles zur Zeit nicht nur die Musikszene in ihrer Heimatstadt Bethlehem und in Ramallah. Ihr Hit „Baji Wenek“ hat es längst über die Mauer bis nach Jerusalem, Tel Aviv und Haifa geschafft. Alsharq sprach mit zwei Bandmitgliedern über Unreife, Lampenfieber, Sprachfindung und die Liebe zur Musik.

Das provisorische Zeltlager des "No Border Social Center" am Strand von Lesbos. Foto: No Border Kichen Lesvos / https://www.facebook.com/NBKLesvos/?fref=ts.

Gefangen auf einer Insel – Eindrücke aus Lesbos

Von | | Europa, Flucht und Migration, Menschenrechte | Kein Kommentar

Lesbos ist für viele fliehende Menschen zum Symbol für die Abschottungspolitik der EU geworden. Seit die „Balkanroute“ geschlossen und das EU-Türkei-Abkommen in Kraft ist, wird es für die Flüchtenden immer schwieriger, die griechische Insel in Richtung Europa zu verlassen. Teils harren sie monatelang unter widrigen Umständen aus. Valeria Hänsel berichtet.

Der Marsch der Freiheit, Tunis 2012. Foto: Amine Ghrabi / CC BY-SA 2.0.

Tunesien braucht jetzt die Postrevolution

Von | | Nordafrika, Tunesien | Kein Kommentar

Wie die Entwicklungspolitik in Tunesien zu einer langfristigen Stabilisierung und damit auch zu mehr Sicherheit beitragen kann, was sich dafür ändern muss und wer es ändern kann, darüber wird sehr kontrovers diskutiert. Eine globale Strategie muss her, findet Susanne Kaiser.

Abkühlung gefällig? Eine Familie in Yazd, Iran. Foto: Laura Overmeyer.

Alsharq macht Sommerpause

Von | | In eigener Sache | Kein Kommentar

Liebe Leserinnen und Leser, das Alsharq-Team verabschiedet sich in eine dreiwöchige Sommerpause. Ab dem 29. August sind wir wie gewohnt zurück, mit aktuellen und hintergründigen Berichten zum Nahen und Mittleren Osten. Bis dahin wünschen wir Ihnen und Euch allen eine gute Zeit und schöne Sommerferien! Die Sharqistinnen und Sharqisten

Kämpfer der Al-Nusra-Front und ein Kommandant der Freien Syrischen Armee in Maarrat al-Nu'man, 11. März 2016. Foto: Voice of America / CC BY 3.0.

Die Trennung der Jabhat al-Nusra von Al-Qaida: Alter Wein in neuen Schläuchen?

Von | | Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Mit der Trennung von Al-Qaida zielt die Al-Nusra-Front darauf ab, ein zentraler Akteur innerhalb der syrischen Oppositionsbewegung zu werden und vollzieht gleichzeitig eine Neufirmierung in Jabhat Fath al-Sham. Ob dieser Schritt Erfolg bringt ist fraglich, mehren sich doch die Stimmen, die diese Entscheidung als rein taktisches Manöver abtun. Von Alexander Möckesch

Die südlichen Vororte Beiruts wurden während des Krieges stark bombardiert (Foto: privat (C))

Serie: 10 Jahre nach dem Krieg – Perspektiven aus Israel

Von | | Hizbollah, Interviews, Israel, Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Welche persönlichen Erinnerungen haben die Menschen im Norden Israels an den Krieg vor zehn Jahren? Wie wirkt sich der Krieg auf die heutige israelische Tagespolitik aus? Fürchten die Israelis eine erneute Konfrontation? Alsharq sprach mit fünf jüdischen und arabischen Israelis aus Haifa und Galiläa über das Erlebte und ihre Hoffnungen für die Zukunft.

Die südlichen Vororte Beiruts wurden während des Krieges stark bombardiert (Foto: privat (C))

Serie: 10 Jahre nach dem Krieg – Perspektiven aus dem Libanon

Von | | Hizbollah, Interviews, Israel, Libanon | Kein Kommentar

Welche persönlichen Erinnerungen haben die Menschen im Libanon an den Krieg vor zehn Jahren? Wie prägt der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah die Gegenwart? Fürchten die damals Betroffenen eine neuerliche Konfrontation? Alsharq sprach mit Libanes_innen, die den Krieg miterlebt haben.  

Die südlichen Vororte Beiruts wurden während des Krieges stark bombardiert (Foto: privat (C))

Serie: 10 Jahre nach dem Krieg – Erinnerungen und Ausblicke aus dem Libanon und aus Israel

Von | | Hizbollah, Israel, Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Es war ein Krieg mit Ansage – und doch waren alle Beteiligten überrascht, als er losbrach: Der „Juli-Krieg“, „34-Tage-Krieg“ oder eben der „Sechste arabisch-israelische Krieg“, der vor zehn Jahren im Sommer zwischen Israel und der Hisbollah wütete. Alsharq beleuchtet die Eskalation in einer Mini-Serie aus der Perspektive von Betroffenen im Libanon und in Israel.

Photo: Danae Panissie.

»A Friend for All«? Thoughts on Emirati Aid to the Middle East and Central Asia

Von | | Afghanistan, Afghanistan, Ägypten, Analyse, Arabische Halbinsel, Jemen, Jordanien, Kuwait, Mashreq, Nordafrika, Saudi-Arabien, VAE / Dubai, Wirtschaft | Kein Kommentar

Contextualized within the discussion on authoritarian persistence in the Middle East, this article depicts the UAE’s disbursement of foreign aid to partner countries in the Middle East and Central Asia. It discusses the political rationality and commercial calculations behind the donors’ motivation to deliver aid to whom and why, as well as the risks and weiterlesen…

Die Türkei blickt auf eine weitreichende Militär-Geschichte zurück, die türkische Armee zählt auch heute noch zu den größten der Welt. Foto: Einnahme Izmirs 1922, public Domain.

Presseschau zum Putschversuch in der Türkei: „Wird das ‚Kasernen-Moscheen-Dilemma‘ nie enden?“

Von | | Ägypten, Iran, Israel, Libanon, Presseschau, Syrien, Türkei | Kein Kommentar

Der Putschversuch und die anschließende Verhaftungswelle in der Türkei dominieren die Schlagzeilen europäischer Medien. Auch im Nahen Osten und in der Türkei stehen die Ereignisse vom Wochenende im Zentrum der Berichterstattung. Alsharq fasst Kommentare von Journalist_innen aus Ägypten, Iran, Israel, Libanon, Syrien und der Türkei selbst zusammen.

Hat da mal was ausgeplaudert: Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah, hier auf einem Poster im libanesischen Baalbek. Foto: David Holt/Flickr. (CC BY 2.0)

Hassan Nasrallah über Hisbollah und Iran: Teure Worte

Von | | Iran, Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Weltweit wurden Bankkonten der Hisbollah geschlossen. Um Kämpfer und Parteibasis zu beruhigen, macht Hassan Nasrallah ein Geständnis, das nicht nur Iran eine Menge Geld kosten, sondern sogar die Früchte des heute vor einem Jahr geschlossenen Atomdeals in Gefahr bringen könnte. Von Ali Sadrzadeh